Partner

gebr_frank.jpg
verlag_dr_frank_gmbh.jpg
onicom.de.jpg
gera.jpg
RPG_Logo_1.jpg


Hinweise

acrobat_reader.jpg

Button_E_paper.png

Schlagzeilen der Woche

zurück

Flaggschiff der Sparkasse wird jetzt umgebaut

In den nächsten acht Monaten kommen auf die Kunden, die das Sparkassencenter in der Schloßstrasse aufsuchen, unruhige Zeiten zu. Aber nicht weil hier die Worte wie Finanzkrise oder Kreditklemme die Runde machen. Im Gegenteil. "Diese Reizwörter haben für uns keine Bedeutung", unterstrich der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Gera-Greiz, Wolfgang Reichert. "Das Kreditgeschäft mit dem Mittelstand der Region hat sich im vergangenen Jahr mehr als verdoppelt", teilte er erfreut mit. Langfristige Kundenbeziehungen, gegenseitiges Vertrauen und Respekt ständen bei der Sparkasse im Mittelpunkt. "Wir tummeln uns nicht auf internationalen Märkten, sondern sind hier in der Region verwurzelt, wie die kleineren und mittleren Unternehmen auch", hob der Sparkassenchef hervor. Am weltweiten Investmentbanking werde sich sein Kreditinstitut nicht beteiligen. Die Unruhe ist aus ganz anderen Gründen vorprogrammiert: Die Sparkasse baut das Kundencenter Schloßstrasse seit gestern um.
Vor 14 Jahren geplant und vor etwa elf Jahren gebaut, entspräche das heutige Center nicht mehr den Anforderungen. Die Selbstbedienungseinrichtungen würden viel stärker genutzt und auch der Informations- und Beratungsbedarf sei gestiegen, machte Wolfgang Reichert deutlich. Die Schaffung diskreter Beratungsräume sieht er deswegen als ein wichtiges Erfordernis des Umbaus. Ausprobiert habe man die neue Funktionalität bereits in verschiedenen Filialen. Nun sei das Flaggschiff an der Reihe. "Es ist wie mit dem Autobahnbau. Wir machen das am lebenden Objekt", schmunzelte Reichert.
"Vorgegangen wird in drei Bauabschnitten", erläuterte Steffen Höntsch, Leiter Gebäudemanagement. Begonnen wird mit dem Eingangsportal. Das enge oft problematische Drehkreuz wird durch eine komfortable Karussell-Tür ersetzt, die mit einem Durchmesser von fast fünf Meter auch Rollstühle und Kinderwagen durchlässt. Hinter der Bautrennwand entstehen dann im Erdgeschoss zehn moderne Beratungskabinen mit Glaswänden und zwei Vorbereitungsräumen. Ab Mitte Mai ist hier eine ungestörte, diskrete Kundenberatung möglich. Darin sieht auch Centerleiterin Patricia Obst die entscheidende Verbesserung.
Im zweiten Bauabschnitt wird sich dem jetzigen Service- und Kassenbereich gewidmet. Bis Mitte August entstehen weitere vier Beratungsräume. Geldautomaten, Kontoauszugsdrucker und Überweisungsterminals verändern im dritten Bauabschnitt ihren Standort und rücken näher ins Zentrum der Kundenhalle und ins Blickfeld der Mitarbeiter. "Sie können dann schneller Unterstützung an der Selbstbedienungstechnik geben", meinte Patricia Obst. Auf etwa 150 m2 der jetzigen Selbstbedienungsbereichs wird das Immobiliencenter mit seinen elf Mitarbeitern aus der Tollerstraße Einzug halten. Ende November sollen alle Arbeiten abgeschlossen sein. Dann haben die Schalter mit den Glasscheiben ausgedient. Dialogpoints, Diskretkassen und neue Beratungsräume stehen bereit.

( Helga Schubert, 16.01.2009 )

zurück