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Leben und wohnen wie zu Hause

Alle Bewohner des Franz-Lenzner-Heimes in der Lusaner Bruno-Brause-Straße konnten Weihnachten wieder in ihren angestammten Räumen feiern. "Wir hatten versprochen, dass noch vor den Feiertagen die Baumaßnahmen abgeschlossen sein werden", erklärte Wolfgang Reuleke, Geschäftsführer der Geraer Heimbetriebsgesellschaft mbH. 2,6 Millionen Euro steckte die Gesellschaft in die Teilsanierung, die Ende April begonnen hatte. Dabei ging es nicht nur um eine Verschönerung der Fassaden und Verbesserung des Brandschutzes, sondern vor allem um den Heiminsassen bessere Wohnbedingungen und den Mitarbeitern bessere Arbeitsbedingungen zu bieten. In dem Seniorenpflegeheim, das 1981 mit 400 Plätzen eröffnet wurde, werden jetzt 165 ältere und pflegedürftige Menschen betreut. Hinzu kommen 24 Plätze in der Tagesbetreuung. Um sie alle kümmern sich 98 Mitarbeiter um Heimleiterin Silvia Bogdanowa.
Neben der Fugensanierung und dem Anstrich auf über 5000 Quadratmeter Fassadenfläche und der Loggiensanierung standen vor allem die Innenräume in der Kur. "Besonders freuen wir uns, dass wir die kleinen Räume vergrößern konnten", bestätigte die Heimleiterin. So wurden 18 Einzelbettzimmer von 9 auf 12,6 Quadratmeter erweitert. Ebenso glücklich ist sie auch über die fünf Aufenthalts- und Therapieräume, die neu geschaffen wurden, wie auch die zwölf Wohn- und Therapieküchen. "Wir wollen ja mit unseren Bewohnern ein ganz normales Leben führen, wie zu Hause", meinte Silvia Bogdanowa. Und da gehöre eben auch einmal Kuchen backen, Salat zubereiten oder Tee kochen dazu. Oftmals sei die Alltagskompetenz schon stark behindert, aber jeder Bewohner werde so akzeptiert wie er ist, unterstrich sie.
Weitere Sanierungsarbeiten fallen auf. Dazu gehören die Sanitärbereiche, die Erneuerung von 67 Tischlertüren, der Einbau von über einem Kilometer Holzgeländer in den Korridorgängen, das Verlegen von 5500 Quadratmeter Fußbodenbelag und das Anbringen von über 14.000 Quadratmeter Tapete. Das Einziehen von Wänden, das Anbringen von Brandschutztüren und der Einbau von Brandschutzkanälen waren Bauleistungen, die den Vorschriften des Brandschutzes und der Sicherheit entsprechen. "Insgesamt waren 13 Hauptgewerke und Nachunternehmer, vorwiegend aus der Region, im Franz-Lenzner-Heim tätig", wusste Martina Helfritzsch, Geschäftsführerin der Firma Triplan, die für die Sanierungsplanung zuständig war. "Was uns besonders freute", ergänzte der Chef der Heimbetriebsgesellschaft, "dass sich kein Bewohner über die Einschränkungen während des Umbaus beschwert hatten. Im Gegenteil. Sie nahmen mit Interesse das Fortschreiten der Sanierungsarbeiten war." Und Martina Helfritzsch versicherte, dass die Baufirmen die Order hatten, ganz besonders sorgfältig darauf zu achten, dass kein Baumaterial herumlag, keine Türen offen standen und es zu keinen Aufregungen für Bewohner und Angehörige kam. "Jetzt können wir noch besser das Betreuungskonzept umsetzen", ist die Heimleiterin froh. Immerhin befinden sich in dem Heim mehr als 100 Bewohner, die an Demenz leiden und die der besonderen Fürsorge bedürfen, worauf sich die Einrichtung spezialisiert hat.

( 09.01.2009 )

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