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Strapazen und Baulärm sind vergessen

"Die Wohnung ist sehr schön, alles ist sehr gut verarbeitet, und ich fühle mich rundum wohl hier", lobte Irene Schmidt, eine der Mieterinnen im sanierten und umgestalteten Wohnblock Rudelsburg-straße 10 bis 14 in Bieblach-Ost. So wie sie fühlen alle neuen/alten Mieter dieses Gebäudes in der Plattenbausiedlung. Die Häuser sind nicht wieder zu erkennen, sind farbenfroh, wirken nicht mehr so massiv und lassen einen schönen Blick auf das neue Bieblach zu.
"Unser Anliegen war es, einen Anschluss an Neu-Roschütz und an das Flächendenkmal Bieblacher Hang zu schaffen", erklärte Ralf Schekira, Geschäftsführer der Geraer Wohnungsbaugesellschaft (GWB) Elstertal und wollte deutlich machen, dass die GWB nicht nur abreißt, sondern auch aufbaut und Altes aufwertet. Zum Abschluss der Baumaßnahme hatte das Unternehmen als Bauherr und die Phönix-Bau GmbH als Generalauftragnehmer zum Mieterfest eingeladen.
Vorausgegangen war eine Einigung der beiden Grundstückseigentümer GWB Elstertal und Wohnungsbaugenossenschaft Aufbau, gemeinsam das Quartier Rudelsburger Straße zu modernisieren. Während die Gebäude Nummer 16, 18 und 20 mit insgesamt 47 Wohnungen komplett abgerissen wurden, entschloss sich die GWB für die Nummern10, 12 und 14 zum Teilrückbau. Für diese Häuser war der Baubeginn im Juni 2008. Und das zum Teil bei bewohntem Zustand.
"Die Mieter konnten es kaum glauben, als wir ihnen verkündeten, dass wir Ende November die Bauarbeiten abgeschlossen haben", erinnerte sich Dr. Hans-Ullrich Wuttig, Geschäftsführer der Phönix-Bau GmbH. "Aber wir haben Wort gehalten", bestätigte er. Ende Oktober konnten die neuen Wohnungen in Augenschein genommen und bezogen werden.
Renate Mittenzwei hat sogar ein Gedicht darüber verfasst, in dem sie die Unbilden, die der Bau mit sich brachte, beschrieb, vom Krach und Staub bereits in den frühen Morgenstunden, vom Frieren , aber auch von schneller Abhilfe und vom Dank der Mieter an Bauherr, Bauleitung, Bauleute und Handwerker. Es sei alles halb so schlimm gewesen und bereits alles wieder vergessen, trug sie vor. Die Eheleute Mittenzwei wohnen seit 1998 in der Rudelsburgstraße. "Jetzt gefällt es uns noch viel besser", meinten sie.

Die Wohnungen wurden komplett modernisiert, die Gebäudetechnik verbessert, zum Teil ab er auch Grundrissveränderungen vorgenommen, so dass aus Vier-Raum-Wohnungen Drei-Raum-Wohnungen und Ein-Raum-Wohnungen, die eigentlich durch eingezogen feste Zwischenwände schon fast als Zwei-Raum-Wohnungen gelten könnten, geworden sind. Die Fassaden sind wärmegedämmt, die Erdgeschosswohnungen erhielten Rollläden, außerdem wurden überall größere Balkone angebaut. Gelungen ist auch die Lösung mit dem separaten kleinen Raum für Waschmaschine und Co.

Fast zwei Millionen Euro investierte die GWB Elstertal in das Projekt. Aber es sei gut angelegtes Geld, ist sich GWB-Geschäftsführer Schekira sicher. Das würde auch die komplette Vermietung des Objektes bestätigen, freute er sich. Er dankte den Bewohnern der Häuserzeile für ihre Geduld, aber vor allem auch der Phönix-Bau für die gute Zusammenarbeit und die qualitätsvolle Bauausführung. Dr. Wuttig wiederum bestätigte, dass auch alle am Bau beteiligten Gewerke, zuverlässige Arbeit geleistet hätten. Er lege Wert darauf, dass sie fast alle aus der Region kämen, statt Baukonzerne zu beschäftigen.

Den letzten Teilabschnitt der Rudelsburgstraße will sich die GWB im Januar 2009 vornehmen- Dann geht es den Blöcken 42 bis 60 an die Eingeweide. Dabei wird der Bestand von 132 auf 72 Wohnungen reduziert. Ende 2009 soll der Baulärm aus dem Stück der Rudelsburgstraße endgültig verschwunden sein.

( 12.12.2008 )

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