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Freude über ein würdiges Museum für Geras Ehrenbürger Otto Dix

Namhafte Kunstexperten, darunter der Präsident der Otto-Dix-Stiftung in Neuchatel, Rainer Pfefferkorn, der Senior-Geschäftsführer und Architekt der David Chipperfield Architects, Mark Randel, und der Kunstsammler und Unternehmer Werner Welle aus Paderborn, sind nach einer Besichtigung des Gebäudes der ehemaligen Landeszentralbank in der Otto-Dix-Stadt Gera von dem Vorhaben begeistert, das Haus zu einem Kunstmuseum umzubauen.

Nur wenige Tage nach der Entscheidung des Geraer Stadtrates dazu, kamen sie den weiten Weg nach Gera, um mit Oberbürgermeister Dr. Norbert Vornehm, der Vorsitzenden des Kulturausschusses des Stadtrates Gitta Zschach sowie weiteren Fachleuten die nächsten Schritte zur Entwicklung des Projekts zu besprechen.
Das Gebäude der früheren Landeszentralbank eignet sich hervorragend als museale Einrichtung, so die übereinstimmende Einschätzung der Kunstexperten Bei einer Ortsbesichtigung überzeugten sie sich von den ausgezeichneten Bedingungen, die das Haus für ein solches renommiertes Vorhaben bietet. "Ich freue mich, dass alle die Bereitschaft bekräftigt haben, an dem für das Image der Otto-Dix-Stadt so bedeutenden Projekt mitzuarbeiten", so OB Dr. Norbert Vornehm.

Nächste Gespräche sind für Januar geplant. Bis dahin wird von der Stadt am Konzept für das Kunsthaus gearbeitet, in das auch die Ideen und Vorschläge der Experten einfließen werden. Architekt Mark Randel ist davon überzeugt, dass das Haus mit wenig Aufwand zur musealen Nutzung umgebaut werden kann. Stiftungspräsident Rainer Pfefferkorn lobt die hervorragenden Bedingungen, in denen künftig die Werke von Dix aus der Otto-Dix-Stiftung präsentiert werden sollen. Ebenso ist Werner Welle davon begeistert, seine bedeutende Sammlung künftig in diesem Haus zu wissen.
Das Sammlerehepaar Ingrid und Werner Welle aus Paderborn hatten dem Museum für Angewandte Kunst Gera im Jahr 2007 ihre umfangreiche und kunsthistorisch überaus wertvolle Sammlung internationaler Keramik des 20. Jahrhunderts mit 660 Exponaten geschenkt. Seitdem verfügt Gera über eine der interessantesten und repräsentativsten Sammlungen westeuropäischer und internationaler Keramik, die ins künftige Kunsthaus umziehen soll.
Der Geraer Stadtrat hatte am 4. Dezember den Ankauf des leerstehenden Gebäudes der Landeszentralbank beschlossen. Bis zum Jahr 2011 will die Stadt das Haus, das der berühmte Londoner Architekt David Chipperfield erbaut hatte, zu einem Dix-Kunstmuseum ausbauen. Am 10. Oktober wurde dazu bereits der Notar-Vertrag unter Vorbehalt der Zustimmung des Stadtrates unterzeichnet. Im Mittelpunkt der Ausstellung des neuen Kunsthauses Gera soll das Werk des bedeutenden Vertreters der Klassischen Moderne Otto Dix stehen, dessen Geburtshaus sich in Gera befindet. Über die eigenen Bestände hinaus - die Kunstsammlung Gera kann insgesamt mehr als 400 Werke des berühmten Realisten ihr eigen nennen - wird auch die Otto Dix Stiftung Gemälde für das neue Museum zur Verfügung stellen. Darüber hinaus sollen große Ausstellungen mit Werken international renommierter Künstler und Arbeiten junger Künstler präsentiert werden.

( 12.12.2008 )

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