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Ostthüringer Handwerker wollen zeigen, was sie so drauf haben

Leipzig bläst die Fanfare für die 12. Ausgabe der "mitteldeutschen handwerksmesse". Vom 7. bis 15. Februar 2009 bietet sich das weiträumige moderne Messegelände erneut als Plattform des Handwerks für Information, Beratung und Auftragssicherung an.
Ostthüringer Handwerker wollen wie gewohnt mitmischen, vielleicht mit etwa 20 Ausstellern auf dem Thüringer Gemeinschaftsstand. Das jedenfalls bekundeten Klaus Nützel, Präsident, und Hans Joachim Reiml, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer für Ostthüringen, vor Pressevertretern und vor dem Geschäftsführer der Leipziger Messe GmbH Martin Buhl-Wagner, der seit 1. Juli das Amt bekleidet.
Die Kammerchefs verweisen voller Stolz darauf, dass die Ostthüringer die Messe für das regionale Handwerk als bedeutsam erachten. So stelle von den drei Thüringer Handwerkskammern die Ostthüringer seit eh und je die stärkste "Fraktion". Die Messe sei für die hiesigen Betriebe die wichtigste Verbrauchermesse, um ihre Neuheiten, Produkte und Dienstleistungen einem breiten Publikum auch über die Landesgrenzen hinaus präsentieren zu können.
Der Messeberater der Ostthüringer Kammer, Klaus Rüdiger, sieht ein besonderes Plus darin, dass das Handwerk dem Verbraucher auf der Messe seine Leistungsvielfalt in einer einmaligen Kompaktheit zeigen kann. Egal, ob traditionelles gefragtes Kunsthandwerk, erneuerbare Energien oder alles zum Thema Bau und Ausbau - die Besucher finden Angebote nach ihrem Geschmack vor. Neben solider Handwerkstechnik sind moderne Technologien und innovative Produktideen zu sehen. Eine solche Präsentation ist nicht zuletzt deshalb möglich, weil der Freistaat Unterstützung gewährt. So können die Aussteller sehr wahrscheinlich auch 2009 mit Fördergeld rechnen; beantragt sind 50 Prozent des Aufwandes. Befragt nach den möglichen Auswirkungen der derzeitigen Wirtschaftsrezession, antworteten die Chefs ausweichend. Noch seien die Folgen für das Handwerk nicht absehbar, und wenn, dann erst mit Verzögerung Monate später. Fest steht: Die Zahl der Handwerksbetriebe ist thüringenweit seit Jahresbeginn auf rund 31.000 und der Beschäftigten auf 141.000 gestiegen. Auf jeden Fall wird von der Leipziger Leistungsschau Auftrieb erwartet. Sie gehört zu den drei besucherstärksten deutschen Handwerksmessen.
Kritisch sieht die Ostthüringer Kammer die vornehme Zurückhaltung zweier sächsischer Kammern. Während Thüringen als Trio auftritt, ist in Sachsen nur die Leipziger Kammer aktiv. Das Thüringer Trio will demnächst seinen Werbeauftritt noch verstärken, indem es gemeinsam einen "Messeturm" errichtet.
Proben handwerklichen Könnens vermitteln zur 12. Auflage Sonderschauen wie die Gläserne Backstube, die Gläserne Fleischerei sowie das Lehrlingsfrisieren. Im Angebot sind wiederum mehrere Vorträge und Seminare. Und als Knüller: Die Handwerksmesse gehört zu einem Messekleeblatt, attraktive Shows zur gleichen Zeit am gleichen Ort. Die Ausstellungen Haus-Garten-Freizeit, Beach & Boat und die ImmobilienMesse ergänzen das vierblättrige Kleeblatt sehenswerter Veranstaltungen.
Ostthüringer Handwerksbetriebe, die Interesse haben, in Leipzig dabeizusein, können sich bis Ende Dezember melden: ( 8225110.




( Harald Baumann, 28.11.2008 )

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