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Gera erhält vom Bund Zuschlag für soziales Projekt

Gera (NG). Wie das Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend mitteilt, ist Gera mit dem Projekt "Hand in Hand" als einzige Stadt in Thüringen in die Förderung des Bundesprogramms "Freiwilligendienst aller Generationen" aufgenommen worden. Die Stadt Gera hatte sich im August an der Ausschreibung "Leuchttürme" beteiligt.
Insgesamt fördert die Bundesregierung deutschlandweit 30 Projekte mit dem Ziel, mehr Menschen für bürgerschaftliches Engagement zu aktivieren. "Wir freuen uns, dass unser Projekt auf Bundesebene eine solche Resonanz gefunden hat. Wir wollen in der Stadt Gera das freiwillige Engagement von Menschen unterschiedlicher Generationen durch das Erschließen von neuen Betätigungsfeldern fördern", so Geras Sozialdezernentin Christiane Neudert. "Die Rahmenbedingungen dafür sollen weiterentwickelt und bestehende Strukturen nachhaltig vernetzt werden. Damit wollen wir das soziale Klima in Gera weiter verbessern."
Mit jeweils 50.000 Euro im Jahr wird das Bundesministerium die ausgewählten Beispiele herausragenden bürgerschaftlichen Engagements fördern. Diese "Leuchttürme" bilden das Herzstück des neuen Freiwilligendienstes aller Generationen. Unter dem Motto "Engagement schlägt Brücken" werden die 30 Projekte von 2009 bis 2012 in Kooperation mit Ländern, Kommunen, den kommunalen Spitzenverbänden und den Wohlfahrtsverbänden die Strukturen des bürgerschaftlichen Engagements mit dem Ziel weiterentwickelt, den neuen Freiwilligendienst bundesweit zu etablieren.
Der neue Freiwilligendienst aller Generationen startet am 1. Januar 2009. Das Programm hat ein Budget von insgesamt 22,5 Millionen Euro und sieht neben dem Aufbau der Leuchttürme den Einsatz mobiler Kompetenzteams vor, die bei der Organisation von Freiwilligenprojekten helfen. Zusätzlich sollen 2.000 kommunale Internetplattformen eingerichtet werden, die als Marktplätze für freiwilliges Engagement dienen. Außerdem beinhaltet das Programm Qualifizierungsmaßnahmen für Freiwillige und Koordinatoren. Zur weiteren Ausgestaltung der Inhalte wird sich das Bundesministerium zusammen mit dem Bundesverwaltungsamt in nächster Zeit mit der Stadt in Verbindung setzen.
Ziel in Gera ist es, das neue Vorhaben mit den bereits laufenden Projekten "Guter Start ins Kinderleben" und "Den demographischen Wandel in den Kommunen mitgestalten - Erfahrungswissen der Älteren nutzen" zu verknüpfen. In Kooperationen mit Trägern und Vereinen sollen deren Erfahrungen aus EU-Projekten wie URBAN II nachhaltig genutzt werden. Es ist vorgesehen, die Potentiale von Haupt- und Ehrenamtlichen mit Hilfe der Netzwerke zur Entwicklung von Familienhilfe in den einzelnen Stadtteilen zu nutzen.
An der Ausschreibung hatten sich mehr als 200 Träger und Kommunen, davon 15 aus Thüringen, beteiligt. Alle Anträge wurden nach den Kriterien innovativer Ansatz, Zielgruppen, Themenfelder, Nachhaltigkeit, Übertragbarkeit auf vergleichbare Regionen, Vernetzung, Freiwilligenzahl sowie Kooperationsmöglichkeiten bewertet.

( 28.11.2008 )

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