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Anonym und verschwiegen

Zu jeder Tages- und Nachtzeit, auch an Wochenenden und Feiertagen können Ratsuchende das telefonische Beratungs- und Gesprächsangebot der evangelischen und katholischen Kirche in Anspruch nehmen. Im Schutze gegenseitiger Anonymität und garantierter Schweigepflicht können sie sich einem ausgebildeten Mitarbeiter der Telefonseelsorge anvertrauen. Aufgrund der nötigen Anonymität bleibt ihr seelsorgerischer Dienst oft im Verborgenen. Doch deren offenes Ohr und ihr selbstloser Einsatz für hilfesuchende Mitmenschen gebührt einer öffentlichen Würdigung.
Zum 15-jährigen Bestehen der Telefonseelsorge Gera lud man daher neben dem Ministerpräsidenten Dieter Althaus auch Gründungsmitglieder, ehemalige Mitarbeiter, Vertreter der Telefonseelsorgestellen in Erfurt und Jena sowie Förderer und Sponsoren zur Festveranstaltung ein. In besonderer Weise würdigte Dieter Althaus die ehrenamtlichen Mitarbeiter und nannte ihre Art der Seelsorge ein wichtiges Glied in der Kette der Hilfsangebote, das häufig noch vor den eigentlichen therapeutischen Hilfen wahrgenommen wird. Oft brauche es nur eines Anstoßes, um sich selbst helfen zu können.
Auch Frau Bitzke, die als Vertreterin der Stadt und für Sozialdezernentin Christiane Neudert gekommen war, richtete begrüßende Worte an die Gäste, ebenso wie Michael Kleim als Vertreter der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen. Eckart König, Sprecher der Regionalkonferenz Ost der Telefonseelsorge und Leiter der Telefonseelsorge Dresden, hob die Notwendigkeit dieser Beratungsstelle in seinem Festvortrag hervor.
Aus Anlass des Jubiläums wurde zudem dem Anfang der Beratungsstellen ein besonderer Stellenwert eingeräumt, indem man die Gründungsmitglieder des Vereins persönlich ehrte. Jeder von ihnen erhielt zum Dank für das jahrelange Engagement ein Bild der Geraer Malerin Ute Rückert, der früheren Leiterin der Telefonseelsorge. Während der Jubiläumsveranstaltung wurde eine Bildmeditation mit Texten von Uwe Heimowski präsentiert.

( (NG/chs)., 10.10.2008 )

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