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Berufsakademie mit weiter wachsendem Zuspruch

Die Geraer Berufsakademie (BA), die in diesem Jahr ihr 10-jähriges Bestehen feiert, erfreut sich weiterhin wachsenden Zuspruchs. Das widerspiegelt sich in der Matrikel 2008, die jetzt das Studium beginnt. In der Hochschuleinrichtung der Otto-Dix-Stadt starten 302 junge Leute ihre dreijährige Ausbildung (ursprünglich geplantes Limit: 250). Damit beläuft sich die Gesamtzahl der Bildungshungrigen an der BA auf derzeit 772 (ursprünglich geplant: 750).
Die feierliche Immatrikulation des bislang größten Studiengangs erfolgte wie stets im würdigen Rahmen des prachtvollen Konzertsaals des Geraer Theaters. BA-Direktor Prof. Dr. Burkhard Utecht begrüßte die "Neuen" sowie zahlreiche Gäste, darunter auch Vertreter der Praxispartner, mit denen die Studienakademie zusammenarbeitet.
Utecht wertete es als gutes Zeichen, dass es mehr Bewerber gab, als schließlich nach sorgfältiger Auswahl angenommen wurden. Die Anforderungen an die 1.000 Tage des anstrengenden Studiums seien hoch. Ein faules Studentenleben sei passè (keine Semesterferien!).Schließlich sei es das Ziel der Bildungseinrichtung, der regionalen Wirtschaft qualifizierte Fach- und Führungskräfte zur Verfügung zu stellen.
Das Studienangebot hat sich seit Gründung von acht auf insgesamt 22 Studienrichtungen in den Bereichen Wirtschaft, Technik und Sozialwesen verbreitert. Dem aktuellen Schrei der Praxis nach mehr Ingenieuren wird Rechnung getragen, indem im Bereich Technik 93 Studierende zugelassen worden sind.
Für das Gebiet Elektrotechnik/Automatisierungstechnik sind zusätzlich zwei Kurse vorgesehen. Die Studenten erwerben den Bachelor mit der Option auf ein zweijähriges Aufbaustudium zum Master. Der akademische Grad ist europaweit anerkannt. Das erhöht die Vermittlungsquote der Absolventen, die bei etwa 90 Prozent liegt. Hauptproblem der BA: Sie platzt aus allen Nähten. Doch eine Lösung scheint in Sicht.
In seiner Festrede machte Bau- und Umweltdezernent Ramon Miller den neuen Studierenden die Stadt und ihre Stärken schmackhaft. Die BA sei für die Kommune eine echte Bereicherung. "Wir freuen uns auf sie als künftige Fachleute der Wirtschaft, der Technik und des Sozialwesens. Durch Ihre praxisnahe Ausbildung sind sie bei den Unternehmen, Einrichtungen und Institutionen in Gera und überall in Thüringen höchst willkommen".
Die Stadt möchte ein guter Gastgeber sein. Geboten werde preiswerter Wohnraum, Kulturvielfalt, ein reiches Freizeitangebot, Möglichkeiten der Betätigung in den zahlreichen Sportvereinen, attraktive Einkaufsstätten, Thüringer Gastronomie, eine reizvolle Umgebung und freundliche Einwohner.
Im Namen der vielen Unternehmen, die als delegierende Praxispartner mit der BA kooperieren, nahm IHK-Geschäftsführerin Ingrid Weidhaas das Wort. Wenn jetzt schon die 11. Immatrikulationsfeier stattfindet, so sei das ein sichtbares Zeichen für das Modell Berufsakademie mit seiner zukunftsorientierten Wissenvermittlung. Das Geheimnis des Erfolgs heißt: duales System der Ausbildung, Verknüpfung von Theorie und Praxis zu einer Einheit.
Weidhaas bediente sich eines Wortspiels. BA stehe für "Beste Ausbildung", und was das notwendige angestrengte Lernen betrifft, stehe BA für "Bis Abend". Die Bildungsstätte biete dafür beste Bedingungen für höchste Studienergebnisse. Und das in einer geradezu familiär zu nennenden Gemeinschaft. Das bestätigten die "Ehemalige" Gabriele Gördel, die jetzt bei Zeiss Jena im Personalmanagement tätig ist, und der Noch-Studierende und Studentenvertreter Steffen Lannes, der Manager in einem öffentlichen Unternehmen werden will.

( 10.10.2008 )

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