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Leuchtturm und Baustein für die Region

Zeitgewinn, Flexibilität und Kundennähe nannte Norbert Müller, Vorsitzender der Geschäftsführung der Rittal GmbH & Co. KG die Vorzüge bei der Einweihung des Rittal Vertriebs- und Logistik Centers Gera. Rittal, zur Friedhelm Loh Group gehörend, ist einer der weltweit führenden Lösungsanbieter für Gehäuse- und Schaltschranktechnik, System-Klimatisierung und IT-Technik. Sechs Millionen Euro investierte das Unternehmen in das Center im Gewerbegebiet Tinz. Zunächst hatte sich Rittal in Bad Köstritz angesiedelt, doch schon damals den Standort auf dem Gelände der ehemaligen GUS-Kaserne gesichert. Die ideale Lage sowie der Leistungswille und die Zuverlässigkeit der Mitarbeiter habe Rittal ebenso wie die Loh Group bestärkt, hier zu investieren. Im Gewerbegebiet Langenberg hatten sich bereits im Jahr 2000 die Schwestergesellschaften Neef und Starcon angesiedelt. Insgesamt beschäftigt die Loh Group 240 Mitarbeiter am Standort Gera, im Vertriebs- und Logistikzentrum sind zunächst 20 Mitarbeiter beschäftigt, mittelfristig sollen es einmal 60 werden.
Das Center liegt auf einem 28 000 Quadratmeter großen Grundstück und verfügt über eine Lagerfläche von 3700 Quadratmeter. Sie bietet Platz für 3600 Paletten. Hinzu kommen ein Modifikations-Center, ein hochmodernes Schulungszentrum, attraktiv gestaltete Arbeitsplätze und ein repräsentativer Ausstellungsraum. Von Gera aus werden regionale Kunden aus Thüringen, Sachsen, dem südlichen Sachsen-Anhalt und Oberfranken direkt beliefert und vor Ort betreut. Als Vorteile nannte Norbert Müller auch, dass sich in Zukunft in einem eigenen Modifikations-Center Standardgehäuse nach individuellen Kundenwünschen gestalten lassen, zum Beispiel mit Ausschnitten an Türen oder Montageplatten. "Es geht uns vor allem darum", sagte er, "die mechanische Bearbeitung der Schaltschränke für unsere Kunden so zu leisten, dass die Installation deutlich zeitsparender und damit kostengünstiger möglich ist". Ebenfalls aktiv am neuen Standort in Gera ist Eplan Software & Service, ein Tochterunternehmen von Rittal im Loh-Unternehmensverbund.
Thüringens Vizepräsidentin und Finanzministerin Birgit Diezel nannte das neue Logistikzentrum einen Baustein für Gera und einen Zugewinn an Know-how in Ostthüringen. Da Ja von Rittal zum Standort Gera sei ein wichtiger Impuls für die Zukunft der Stadt, ist sie sich sicher.
Gera habe eine große Tradition im Maschinen- und Anlagebau, bestätigte Oberbürgermeister Dr. Norbert Vornehm. Die noch vorhandenen Fachkräfte auf diesem Gebiet seien das Plus der Region. Zu deren wirtschaftlichen Stabilisierung leiste das Unternehmen einen Beitrag. Ein Leuchtturm, den jeder wahrnimmt, fehle allerdings noch. Vielleicht könnte sich Rittal und die Loh-Gruppe zu einem solchen entwickeln, hofft der OB.

( Helga Schubert, 29.09.2008 )

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