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Investition in mehr Sicherheit auf dem Flugplatz Gera-Leumnitz

Anfang der Woche hat die Erweiterung der Landebahn auf dem Flugplatz Gera-Leumnitz begonnen. Wie der Geschäftsführer der Flugbetriebsgesellschaft mbH Gera (FGG) Erich Engel informierte, soll bis Mitte Oktober die bestehende Start- und Landebahn um einen so genannten Wendehammer erweitert werden.
Der Fachdienst Tiefbau der Otto-Dix-Stadt Gera, der die FGG bereits bei der Ausschreibung und Auftragsvergabe unterstützt hatte, wird die Bauüberwachung übernehmen und die finanzielle Abwicklung begleiten, kündigte Baudezernent Ramon Miller an. Insgesamt werde am Ende der Rollbahn eine zusätzliche kreisförmige Bitumenfläche von rund 2600 Quadratmetern Größe entstehen, die den startenden und landenden Flugzeugen als Wendemöglichkeit dient, erläuterte Miller das Projekt. Der Wendehammer werde die Abwicklung des Flugverkehrs beschleunigen und dadurch die Sicherheit auf dem Verkehrslandeplatz erhöhen, ergänzt Erich Engel. Die Baukosten von rund 120 000 Euro werden vom Land Thüringen zu 60 Prozent bezuschusst, den Rest der Finanzierung sichert das Stadtwerke-Unternehmen über den Mutterkonzern ab.
Mit dieser Investition in die Rollbahn werde die FGG den erhöhten europäischen Sicherheitsvorschriften im Flugverkehr gerecht, so dass künftig im gewerblichen Verkehr wieder Maschinen mit einem Startgewicht von bis zu 5,7 Tonnen in Leumnitz starten und landen können, erläutert FGG-Geschäftsführer Erich Engel.
Gleichzeitig sichert das Unternehmen mit der Maßnahme das Baurecht für das eigentliche Gesamtvorhaben, die Erweiterung der Start- und Landebahn in Leumnitz von derzeit 750 Meter auf 1220 Meter. Mit dieser Investition würde der Verkehrslandeplatz so weit ertüchtigt, dass auch Luftfahrzeuge mit einem Startgewicht bis 9,5 Tonnen Leumnitz anfliegen könnten.
Die jetzige Baumaßnahme könne unter diesem Aspekt lediglich als ein erster Schritt gesehen werden, so Engel weiter. Diese Gesamtmaßnahme sei mit Baukosten von bis zu vier Millionen Euro veranschlagt. Für die beantragten Zuschüsse aus dem Programm "Gemeinschaftsaufgabe Aufbau Ost" (GA) stehe eine Bewilligung durch das Land Thüringen aber weiterhin aus, sagt Engel und betont, dass ohne die Fördermittel die Erweiterung keineswegs finanzierbar sei.
Gemeinsam mit der Stadtverwaltung weise die FGG beim Thüringer Verkehrsministerium auf die verkehrliche Bedeutung des Flugplatzes für den Wirtschaftsstandort Gera hin. "Nur mit der Verlängerung können wir unsere Leistungsfähigkeit erhöhen und unserer Rolle für die gewerbliche Luftfahrt in der Region stärker gerecht werden."

( 19.09.2008 )

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