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Otto-Dix-Haus präsentiert 36 Gemälde und Arbeiten auf Papier

Gera (NG). Nach der Sonderausstellung "ichduersiees" der finnischen Malerin Mari Sunna, die junge internationaler Kunst im Kontext zur Geraer Dix-Sammlung präsentierte, zeigt das Otto-Dix-Haus Gera bis zum 16. November insgesamt 36 Werke aus unterschiedlichen Schaffensphasen des großen Künstlersohnes.
Die Bilder stammen aus dem eigenen Sammlungsbestand und werden durch Dauerleihgaben der Otto-Dix-Stiftung Vaduz ergänzt. 15 Gemälde und Lithografien widmen sich allein dem Thema Landschaft. Der große Menschenschilderer Otto Dix hat sich nie als reiner Landschaftsmaler verstanden, hat aber zwischen 1933 und 1945 rund 150 Gemälde und eine nicht übersehbare Zahl von Zeichnungen mit Landschaftsmotiven geschaffen. Die von der Kunstkritik als "wenig spektakulär" eingeschätzten Landschaftsbilder bekunden jedoch ein detailliertes Interesse an den vielfältigen Erscheinungsformen der Natur und bezeugen eine intensive Auseinandersetzung mit dem Thema Landschaft. Nach Entlassung des Künstlers aus dem Lehramt an der Kunstakademie in Dresden im Jahr 1933 und seinem Rückzug in die ländliche Umgebung von Schloss Randegg beginnt eine intensive Phase der Landschaftsmalerei, die Dix in altmeisterlicher Manier ausführt. Das scheinbar unverfängliche Motiv der Landschaft diente Dix immer auch als Metapher zum Ausdruck bestimmter Seelen- und Gemütszustände.
Die Ausstellung im Dix-Haus lässt die stilistische Wandlung von der altmeisterlichen Lasurmalerei bis zur expressiven Primamalerei eindrucksvoll nachvollziehen und legt den Schwerpunkt auf die Landschaftsmalerei des Spätwerks. Zu sehen sind 8 Gemälde aus den 40er Jahren, 7 großformatige Farblithografien und Holzschnitte der späten 50er und 60er Jahre die zugleich auch in korrespondierenden Dialog mit der Sonderausstellung "Landschaft entdecken. Niederländische Kunst des 17. Jahrhunderts im Dialog mit zeitgenössischen Positionen aus der Sammlung SØR Rusche" stehen.
Öffnungszeiten: Dienstag 13 bis 20 Uhr, Mittwoch bis Freitag 10 bis 17 Uhr, Sonnabend, Sonntag und Feiertag 11 bis 18 Uhr.

( 15.08.2008 )

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