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Beim 7. Heinrichsgrüner Sülzenfest geht es wieder um die Wurst

Gera (NG/ce). Nach dem Sülzenfest ist vor dem Sülzenfest, könnte man den berühmten Fußball-Ausspruch von Sepp Herberger auf das Ereignis in Heinrichsgrün bezogen ummünzen. Denn nicht nur die zehn Metzger und Fleischer, die am Sonnabend, 16. August, ab 16 Uhr, um den heiß begehrten Titel des neuen "Sülzenkönigs" kämpfen, stehen an diesem Tag unter besonderer Beobachtung - auch der amtierende Sülzen-Regent ist an diesem Wochenende in der Pflicht. So darf der Lusaner Imbiss-Betreiber Thomas Plötner eine nicht unbeträchtliche Menge (90 Kilogramm) seines im Vorjahr prämierten in Aspik eingelegten Fleisches, den Gästen des Sülzenfestes als Sülzen-Monopolist zum Verkauf anbieten.
Der Nachfolger wird dabei wie folgt ermittelt: Fuchs Partyservice, der die Federführung über den Wettbewerb hat, holt die Kostproben der zehn Bewerber ein. Dieser gibt die Portionen anonymisiert an die zehnköpfige Sülzenkommission weiter, die für Geschmack, Konsis-tenz und Aussehen Punkte für die Fleischspeise vergibt. Naturgemäß darf sich der Kandidat für ein Jahr mit dem ehrwürdigen Titel des Sülzenkönigs schmücken und den Siegerpokal in Empfang nehmen, der die meisten Zähler erhält.
Wie jedes Jahr wird das 7. Sülzenfest auf dem Festplatz auf der Mozartstraße veranstaltet, der von den Heinrichsgrünern inzwischen inoffiziell "Sülzenfestplatz" getauft wurde.
Das Fest beginnt an beiden Veranstaltungstagen (16. und 17. August) um 10 Uhr. Neben dem beliebten Open-Air-Kegeln und dem traditionellen Wissenstest mit Fragen rund um Heinrichsgrün wird für die kleinen Gäste auch Kinderschminken angeboten. Weitere Höhepunkte sind am Sonnabend ab 17 Uhr verschiedene Cheerleader-Auftritte sowie die in den Abendstunden vom Disco-Express Gera aufgelegte Tanzmusik. Der Sonntag hält mit dem Frühschoppen und dem "Krombacher Meisterschluck" weitere Höhepunkte parat. Bei diesem Zieltrinken muss ein 0,3-Liter-Glas des alkoholhaltigen Hopfengetränks bis zwischen zwei Markierungsstriche abgetrunken werden. Möge der bessere gewinnen!
Selbstverständlich wird an beiden Tagen für das leibliche Wohl nicht nur durch die royale Sülze gesorgt sein. Um die Organisation des Sülzenfestes kümmern sich 20 Heinrichsgrüner Familien und die Bürgerinitiative des Stadtteils, die dabei von Sponsoren unterstütz werden.

( 15.08.2008 )

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