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Trinkwasserqualität wird ständig geprüft

Gera (NG). Bei den letzten Messungen im Bereich des Zweckverbandes Wasser/Abwasser "Mittleres Elstertal" (ZVME) konnten an allen Messstellen der vom Umweltbundesamt empfohlene Richtwert für Urangehalt deutlich unterschritten werden.
Natürliche Uran-Vorkommen in der Erde, die vom Trinkwasser aus dem Gestein ausgewaschen werden, lassen in manchen Teilen Deutschlands die Werte ansteigen und können dann in hohen Dosen Nierenschädigungen verursachen. "Die gleiche Wirkung zeigt auch Blei oder Quecksilber, nur schade, dass wir im Kampf gegen alte Bleileitungen im Hausanschlussbereich nicht auch derart von den Medien unterstützt werden", meint Jürgen Kroll von der OTWA Ostthüringer Wasser und Abwasser GmbH.
Derzeit sorgen Messergebnisse, die die Verbraucherschutzorganisation Foodwatch gesammelt haben, für Aufregung. Mit der Schlagzeile "Uran aus dem Wasserhahn" beklagen die Verbraucherschützer, dass sich in Teilen Deutschlands eine zu hohe Menge des Schwermetalls im Trinkwasser findet.
Als Lebensmittel unterliegt das kühle Nass einer strengen Prüfauflage für das Bestimmen der Inhaltsstoffe. Die Uran-Gehalte der Trinkwässer liegen im Versorgungsgebiet des ZVME unter dem Leitwert des Umweltbundesamtes. Der Wert von 2 Mikrogramm/Liter bezieht sich auf Mineral-, Quell- und Tafelwasser, welches mit "für Säuglingsnahrung geeignet" werben möchte und ist für Trinkwasser aus dem Hahn nicht relevant.

( 15.08.2008 )

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