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Werft die Nebelmaschinen an

Seit 1. Juli sind nun auch die Geraer Gaststätten, Bars, Cafés und Clubs rauchfrei. Was militante Nichtraucher zu wahren Jubel-Arien veranlasst und manchem Restaurantbesucher sein geordertes 5-Gänge-Menü einfach besser schmecken lässt - ohne Todesgeshuste am Nebentisch mit dem Resultat eines bräunlichen Auswurfs, klappt dem im Kettentakt konsumierenden, gelbfingrigen und -zähnigen Raucher das Messer in der Tasche auf. Wenig begeistert auch die Wirte und Thekenchefs. Denn wer sich als optimale Ergänzung zum kühlen Bier einen nachweislich gesundheitsschädlichen Glimmstängel anstecken will, muss vor die Tür - trinkt also weniger. Wie soll da mancher Kneipengänger seinen Pegel halten? Außerdem ist die Bewegungsfreiheit eines Rauchers durch relativ undurchlässige Blutgefäße im Gliedmaßenbereich von Hause aus eingeschränkt. So kommt es, dass die Stammgäste weg bleiben und lieber daheim weiter an ihrer Bewerbung für eine Vorrichtungssendung im Fernsehen feilen. Da aber wie gesagt der Aktionsradius eines Rauchers eingeschränkt ist, wird so leichtfertig die alkoholische Versorgung eines ganzen Volkes aufs Spiel gesetzt. Weiter sollte bedacht werden, dass beim nächsten Fußball-Großereignis der blaue Dunst - untrennbar mit dem Flair einer jeden Sportbar verbunden - schlichtweg fehlt. Einen Ausweg bieten dann eventuell Nebelmaschinen, die vom DFB gestellt werden könnten um 2010 ein erneutes Sommermärchen zu entfachen und von Oliver Bierhoff höchstpersönlich installiert werden. Einmal in Gera, könnte er gleich ein paar Bolzplätze restaurieren. Auf denen darf ja glücklicherweise noch geraucht werden. Sport frei!
Glosse von

( Christopher Eichler, 04.07.2008 )

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