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In der Sheddachhalle kann nun geturnt werden

Wenn am Sonnabend, 5. Juli, das große Familienfest im Hofwiesenpark steigt, mit dem das Stadtentwicklungsprogramm Urban II offiziell beendet wird, wird auch das letzte Urban-Projekt eingeweiht: das Turnsportzentrum. Zur Bundesgartenschau 2007 diente die Sheddachhalle, die einst zur Kammgarnweberei gehörte, als Blumenschau- und Ausstellungshalle und zog viele Besucher an. Jetzt soll sie den Geraer Sportlern als Trainings- und Wettkampfstätte dienen.
Das Sportzentrum werde zwar übergeben, Sportler können sie jedoch erst ab Mitte August nutzen, erklärte Bernd Kriebitzsch, Fachdienstleiter Bildung und Sport der Stadtverwaltung. Sofort nach dem Urbanfest werde noch der fehlende Prallschutz an den Säulen angebracht. Schuld an dem erst jetzt vorzunehmenden Arbeiten seien zwei Ausschreibungen für diese Spezialarbeiten gewesen, die mit einem unbefriedigten Ergebnis geendet hätten. "Die Angebote lagen jenseits von Gut und Böse", begründete er die Verzögerung. Nun habe man eine Spezialfirma mit annehmbaren Bedingungen gefunden.
Seit langem warten die Geraer Turner auf eine separate Sportstätte, denn die Panndorfhalle sei durch das ständige Wegräumen der Geräte nicht besonders gut geeignet gewesen. Nun erhalten die Turner, Rollschnellläufer und Rollhockeyspieler beste Trainings- und Wettkampfbedingungen. Wie Bernd Kriebitzsch betonte, steht die Halle, die den Sportpark mit Panndorfhalle, Rollhockeystadion und Skater-Fun-Parcours ergänzt, auch Leichtathleten und Radsportlern sowie für den Schulsport offen. Kinder und Jugendliche können sie in ihrer Freizeit nutzen.
Rund 3,5 Millionen Euro kostete der Umbau des alten Industriebaus zum Turnsportzentrum, mit dem Ende 2004 begonnen wurde. Mehr als 1,3 Millionen Euro stammen aus verschiedenen Fördertöpfen von Land und Bund und der Europäischen Union, die über das Urban-Programm 360.000 Euro zuschoss. Nach Ende der Buga wurde die Halle auf die Nutzung durch die Sportler vorbereitet. Wände und Türen wurden noch einmal gemalt, Schäden an Putz und Türen ausgebessert und die durch den Rückbauten der Buga entstandenen Wandöffnungen wieder geschlossen sowie ein neuer Fußbodenbelag verlegt, zählte Bernd Kriebitzsch auf. Im äußeren Bereich der Halle entstand eine 170 Meter lange und vier Meter breite Asphaltbahn für die Rollschnellläufer. Gäste des Familienfestes können sich am Sonnabend die Halle anschauen. Sie wird an diesem Tag als Informationszentrum, für Gespräche, Ausstellung und ein Filmvorführung zum Urban-Programm genutzt.

( NG/hs, 04.07.2008 )

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