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Amazonentreff der Radsport-Weltelite in Gera

Sechs Etappen über insgesamt rund 560 Kilometer (einschließlich fast 19 Kilometern im Einzelzeitfahren) wird das Feld von etwa 100 Starterinnen aus 16 zugesagten Mannschaften für die 21. Internationale Thüringen-Rundfahrt der Frauen unter die Pneus nehmen.
Das sind rein statistische Eckwerte einer Tour, die einigen Stars zwei Wochen vor den Olympischen Spielen von Peking eine attraktive sportliche Standortbestimmung verspricht. Acht der Top-Ten-Teams in der aktuellen Weltrangliste und vier Nationalteams stehen für die Qualität der Konkurrenz und den Ruf der etablierten Veranstaltung.
Gera hat sich als Zielort beworben und ist nun Ausgangs- und Endpunkt der zweiten Etappe, die am 23. Juli ab 14 Uhr ausgetragen wird und über 122 Kilometer führt. Dieses Jahr planen die Organisatoren alle Tagesabschnitte als Rundrennen; beginnend mit einem als Werbung gedachten Abstecher "Rund um Schleusingen" am Nachmittag des 22. Juli, über bewährte Etappenorte wie Greiz, Schleiz, Schmölln zum Finale "Rund um Zeulenroda". Zentrum der aber ist anfangs Altenburg, wo der Tross f Quartier nimmt.
Die Gera-Etappe mit Start auf dem Marktplatz wurde von Nico Kleinert als relativ flache mit zwei Berg- und vier Sprintwertungen beschrieben. Sie führt über die Straße des Friedens hinaus ins Holzland, über Kleinsaara, Kraftsdorf, Hermsdorf, Bad Klosterlausnitz, Eisenberg, Wetterzeube, Crossen, Bad Köstritz, Großaga, Droßdorf, Pölzig, Großenstein, Ronneburg und über den Stadtring Süd-Ost nach Gera zurück. Zur ersten Zieldurchfahrt wird die Spitze gegen 16.45 Uhr erwartet.
Dann aber müssen die Damen für eine Schlussrunde nochmals über das Kopfsteinpflaster hoppeln; eine Schleife vom Markt über die Straße des Bergmanns gen Tangente und über die bereits bekannten Straßen wiederholen.
An der Strecke und im Zentrum möge für viel Stimmung und Begeisterung gesorgt werden, hofft Fachdienstleiter Bernd Kriebitzsch. Gleich nach dem Vorstart beginnt daher auch ein von Geraern gestaltetes Rahmenprogramm mit Quizz, DJ-Musik, Kinderangeboten und vor allem mit dem Ergometer-Marathon "Rundfahrtstädte aktiv - für eine gesunde Zukunft". Zwei Stunden lang stehen vier Hometrainer zur Verfügung, um möglichst viele Kilometer für die eigene Stadt zu erstrampeln.
Von den Kreiskrankenhäusern Altenburg und Greiz werden 5000 Euro Preisgelder ausgelobt; allein die Hälfte davon für ein vorab zu benennendes gemeinnützigen Projekt in der Siegerstadt aller Fernduelle. Gera hofft dafür einen taktischen Zug zu machen: Radsport-Idol Olaf Ludwig kommt und legt im Sattel vor. Ob die Autogramme anschließend mit einem Radelversuch pflichtverbunden sind, blieb als Scherz in der Präsentation offen.
Immerhin beschwor die Rundfahrtleitung den alten Radsportsgeist der Stadt und die Einheimischen, einen guten Ruf zu verteidigen.

( Thomas Triemner, 04.07.2008 )

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