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Hunderte Herzen werden das KuK schmücken

"Herzgesund in Gera leben" ist das Motto des 12. Geraer Herztages, der am 28. Juni ab 10 Uhr im Kultur- und Kongreßzentrum(KuK) stattfindet. Zu den Veranstaltern gehören neben der Deutschen Herzstiftung auch die Stadt Gera, die DAK, das SRH-Waldklinikum und der Gesundheitssportverein Gera e. V. "Der diesjährige Herztag soll wieder dazu beitragen, dass wir in Gera unseren guten Weg fortsetzen. Wir wollen den schleichenden Killer ‚Metabolisches Syndrom’ ankämpfen", betonte Fred Oppotsch, ehrenamtlich Beauftragter der Deutschen Herzstiftung.
Herzerkrankungen stehen in Deutschland an erster Stelle aller Erkrankungen. Dabei ist der Herzinfarkt die große Bedrohung unserer Tage. Über Vorbeugung, Vorboten und Anzeichen und darüber wie man sich im Notfall verhalten soll, will der Geraer Herztag informieren. Dazu dienen auch Vorträge und eine Podiumsdiskussion mit Prof. Dr. med. H.R. Figulla von der Friedrich-Schiller-Universität Jena und Prof. Dr. med. G. Hindricks vom Herzzentrum Leipzig sowie weiteren Herzspezialisten und Fachärzten aus Gera. In den Pausen können die Besucher in vier Kabinen Einzelgespräche mit den Experten führen. Außerdem ist es möglich, den Blutdruck messen zu lassen, Cholesterin- und Blutzuckerspiegel zu prüfen, Lungenvolumen zu testen und Venenmessungen vornehmen zu lassen.
Fachdienstleiterin Soziales Christine Neudert begrüßt, dass sich der Herztag in Gera etabliert hat. Die Stadt unterstütze das Vorhaben gern, ebenso die Selbsthilfegruppen, von denen die Kontaktstelle am Kornmarkt gut angenommen werde. Ebenso lobte Oberarzt Dr. med. Jörg Langel vom SRH-Waldklinikum die gute Zusammenarbeit zwischen Notdienst und Selbsthilfegruppe. Er verwies noch einmal auf die guten Ergebnisse der Geraer Klinik, die an neunter Stelle mit der geringsten Sterblichkeit bei Herzinfarkt liege. Dazu trage auch der Herzkatheder bei, der 24 Stunden stets im Einsatz ist.
Matthias Knecht von der DAK will vor allem das jüngere Publikum begeistern. Vorbeugend werde mit Kindereinrichtungen und Kinderärzten in Gera zusammengearbeitet, um übergewichtige und somit herzkrankgefährdete Kinder zu erfassen. Fünf Selbsthilfegruppen würden bereits auf diesem Gebiet arbeiten.
Im Vorfeld der Veranstaltung hätten Schulklassen auf einen Aufruf reagiert und Hunderte von Herzen gebastelt, informierte Fred Oppotsch. Die Herzen werden das KuK schmücken, gleichzeitig werden die besten Klassen mit Geldprämien ausgezeichnet.

( NG/hs, 20.06.2008 )

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