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Riesige Montagehalle in Gera-Tinz eingeweiht

Vor einer respektablen Maschinenkonstruktion haben sich Geschäftsleute aus Deutschland und Finnland versammelt. Sie bestaunen den modernen mit High-Tech gespickten Fassaden-Aufzug. Der junge Niederlassungsleiter Frank Kutzner erläutert den Experten die Arbeitsweise. Ein alltägliches Bild in der im Geraer Gewerbegebiet Tinz, direkt an der Autobahn beheimateten Niederlassung Ost des bayrischen Maschinenbauunternehmens GEDA-Dechentreiter.
Jetzt gab es für eine riesige neue Montagehalle mit 2.500 Quadratmetern Fläche die feierliche Einweihung, zu der der Geschäftsführende Gesellschafter Johann Sailer 180 Gäste aus aller Welt (Exportquote von GEDA: 75 Prozent, Kunden in etwa 50 Ländern) begrüßen konnte. Zu diesem Zweck wurde schon mal kurzerhand die Produktionshalle in einen Bankettsaal umfunktioniert.
Für die neue Halle (Architekt und Bauleiter: Josef Schuster) investierte das Unternehmen aus Asbach-Bäumenheim insgesamt 3,1 Millionen Euro. Das Vorhaben umfasst nicht nur eine neue Lackier- und Strahlanlage, sondern auch im Untergeschoss blitzsaubere Sozialräume sowie eine praktische Beladezone für LKW.
In Gera geht es vor allem um Fassadenbefahranlagen und zwar von der Planung, Konstruktion (sieben Entwickler!) und Produktion bis hin zur Auslieferung und Wartung. Die bestehende Halle für die Produktion von Aufzügen mit einer Ausladung von bis zu 30 Metern reichte nicht mehr aus. Jetzt ist das anders. Ziel sind dieses Jahr 35 Aufzüge. "Wir investieren in die Zukunft", versichert Johann Sailer vor den zur Eröffnungsfeier erschienenen Promis aus Politik und Wirtschaft sowie vor Partnern und Kunden. "Wir wollen so den Standort Deutschland stärken und damit auch Arbeitsplätze sichern helfen."
Das mittelständische Unternehmen GEDA ist seit sieben Jahren in Gera aktiv. Zunächst zählte man 32 Mitarbeiter. Jetzt sind es 60, plus 33 Leiharbeiter. Zwölf neue Stellen sind allein durch den Neubau entstanden. Mittelfristig ist geplant, hier in Gera auch Ausbildungsplätze anzubieten. Derzeit gibt es nur im Stammhaus etwa 30 Lehrlinge. Sie werden zu Industriekaufleuten und -mechanikern ausgebildet.
In der neuen Montagehalle wurde den Gästen eine interessante Fotowand vorgestellt. Es wimmelt von Projektbildern, darunter auch von Maschinen aus Gera. Das liest sich wie eine geografische Weltreise, bei der überall GEDA-Bautechnik von deutscher Wertarbeit kündet, so bei Galeria Kaufhof Berlin, Al Alawi Tower Doha, Quatar, Shanghai, Milano Italia und so weiter. Mit der Investition in Gera macht GEDA einen weiteren Schritt für eine erfolgreiche Unternehmensentwicklung.
Die bayrische Firma konnte ihren Umsatz in den letzten Jahren verdoppeln. Er beläuft sich jetzt auf knapp 48 Millionen Euro. Vor allem ist die Firma im internationalen Geschäft gut aufgestellt.





( Harald Baumann, 12.06.2008 )

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