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Grünes Licht für die Entsorgung in Gera

Der Abfallwirtschaftszweckverband hat am Mittwoch für die Entsorgungsleistungen in der Stadt Gera die Weichen gestellt: Verbandvorsitzender Oberbürgermeister Dr. Norbert Vornehm, und die Geschäftsführer der Geraer Umweltdienste (GUD), Dr. Richard Fischer und Wolfgang Hiller, unterzeichneten die Verträge über die Neuvergabe der Leistungen im Gebiet der Stadt Gera ab 1. Januar 2009. Demnach wird die GUD innerhalb des Vertragszeitraumes von sechs Jahren mit einer zweimaligen Verlängerungsoption um jeweils zwei Jahre für den Verband die Entsorgungsleistungen in einer Gesamthöhe von 12 Millionen Euro erbringen. "Mit diesem Vertrag geben wir die Leistungen an das noch junge Geraer Unternehmen GUD und sichern damit in der Region für zehn Jahre Arbeitsplätze", freut sich Verbandsvorsitzender Dr. Norbert Vornehm.
Die GUD nahm im vergangenen Jahr als gemeinsames Unternehmen der Stadtwerke Gera AG und des Geraer Betriebes von SULO, heute Veolia Umweltservice Ost GmbH & Co. KG, seinen Betrieb auf. Dr. Vornehm sieht damit sein Konzept, das er noch als Stadtwerke-Vorstand initiierte und durchgesetzt hatte, bestätigt: "Unseren Bürgern bieten wir langfristig Entsorgung zu günstigen Konditionen, die dazu beitragen, auch künftig die Gebühren stabil zu halten. Wir sichern Entsorgung in hoher Qualität und in gleichem Umfang wie bisher." Zusätzlich werde künftig auch in den Ortsteilen der Stadt monatlich ein Sperrmülltermin angeboten. Außerdem verkürze sich die erstmalige Bereitstellung der Abfallbehälter für die Bürger von bisher zwei Wochen auf fünf Werktage. "Mit diesem Auftrag wird unser Unternehmen die Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig erhöhen. Unsere Mitarbeiter haben langfristig Arbeit. Und wir haben sogar unser Leistungsspektrum um die Verwertung von Sperrmüll erweitert", so Wolfgang Hiller.
Der Entscheidung über die Neuvergabe der Entsorgungsleistung des Abfallwirtschaftszweckverbandes Ostthüringen (AWV) im Gebiet der Stadt Gera ging Anfang des Jahres eine Ausschreibung in einem offenen europaweiten Verfahren in drei Losen voraus. Sie umfasste das Einsammeln und Befördern von Hausmüll, Bioabfall, Altpapier, Sperrmüll, Schrott, Elektro- und Elektronik-Großgeräten sowie den Betrieb eines Recyclinghofes. Außerdem wurden die Verwertung von Bioabfall und von Sperrmüll ausgeschrieben. An der Ausschreibung beteiligten sich sieben Unternehmen. Die GUD, so Dr. Vornehm, habe das wirtschaftlichste Angebot abgegeben.
Bei der Auswertung der Angebote seien sowohl ökonomische als auch ökologische, soziale und abfallwirtschaftliche Kriterien in einer Bewertungsmatrix berücksichtigt worden. In Sachen Umweltverträglichkeit standen der Einsatz moderner Fahrzeugtechnik sowie möglichst kurze Wege zum Sammeln und Verwerten der Abfälle auf dem Prüfstand. Große Bedeutung wurde auf eine sozialverträgliche Entlohnung gelegt. Die Bieter mussten einen nachprüfbaren Stundenlohn angeben, der für die Leistungen im Vertragszeitraum mindestens gezahlt werde.
"Mit dieser Ausschreibung ist der Verband in vollem Maße seiner Verantwortung gerecht geworden, Entsorgungsleistungen in Gera auch weiterhin nachhaltig und unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten zu realisieren", erklärt der Verbandsvorsitzende.

( 23.05.2008 )

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