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"Preisvergleich auf falscher Basis"

Mit Unverständnis reagierte die Energieversorgung Gera GmbH (EGG) auf Darstellungen der Verbraucherzentrale anlässlich der jüngsten Äußerungen von Bundesumweltminister Siegmar Gabriel (SPD). Darin werden die Geraer zum Stromanbieterwechsel nach Schwäbisch-Hall aufgefordert mit dem Argument, eine vierköpfige Familie spare jährlich 161 Euro.
"Die genannten Zahlen sind schlicht falsch", sagte EGG-Geschäftsführer Dr. Henning Müller-Tengelmann. "Wie schon so häufig in der Vergangenheit wird auf falscher Basis verglichen." Denn während bei dem genannten Anbieter der attraktivste Tarif herangezogen wurde, ging die EGG mit ihrem Grund- und Ersatzversorgungstarif in den Vergleich ein. Der ist aber gerade der mit dem höchsten Kilowattstundenpreis und günstig nur für kleine Abnahmemengen.
So würde die EGG der in dem Preisvergleich angenommenen vierköpfigen Familie zum weitaus günstigeren Tarif GeraHome raten, den mehr als die Hälfte der EGG-Kunden nutzen. Die dann noch verbleibende Preisdifferenz von 20 Euro im Jahr rechtfertige keinen Aufruf zum Anbieterwechsel, so Müller-Tengelmann weiter. Völlig vernachlässigt werde in dieser von der Politik befeuerten Preisdebatte, dass die EGG nicht nur umfangreiche Serviceangebote direkt vor Ort anbiete. Als Sponsor für Vereine und Kulturveranstaltungen, als Steuerzahler und wichtiger Arbeitgeber erbringe die EGG darüberhinaus wichtige Leistungen für die Bürger Geras.
Für die hohen Preise trage im Übrigen die Politik eine Mitverantwortung, so Müller-Tengelmann weiter. Immerhin setze sich der Strompreis zu 40 Prozent aus Steuern und Abgaben und zu weiteren 30 Prozent aus staatlich beaufsichtigten Netznutzungsentgelten zusammen. "Hier ist die Politik selbst gefordert, etwas für sinkende Tarife zu tun."

( 14.12.2007 )

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