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Kopfschmerzzentrum in Jena

Chronische Kopfschmerzen und Migräne zählen zu den großen Volkskrankheiten: Rund acht Millionen Menschen leiden allein in Deutschland darunter. Viele Betroffene gehen nicht zum Arzt oder werden nicht leitliniengerecht behandelt, weil die notwendige Abstimmung zwischen den an der Therapie beteiligten Ärzten, Psychologen und Physiotherapeuten nicht ausreichend ist. "Wir haben daher mit der Kaufmännischen Krankenkasse ein interdisziplinäres und sektorübergreifendes Behandlungsmodell entwickelt, das im Rahmen der Integrierten Versorgung die Behandlung von Kopfschmerzpatienten sichert", erläutert Prof. Dr. Otto W. Witte, Direktor der Klinik für Neurologie am Universitätsklinikum Jena. "Neurologen, Psychologen und Physiotherapeuten am Mitteldeutschen Kopfschmerzzentrum bieten jetzt zusammen mit niedergelassenen Neurologen und Schmerztherapeuten sowie der kooperierenden Klinik für Neurologie des Sophien- und Hufelandkrankenhauses Weimar eine Behandlung aus einem Guss an", so Prof. Witte.
"Das Behandlungsmodell ist das vierte Integrierte Versorgungsmodell für chronische Kopfschmerzen und Migräne, das die KKH ihren Versicherten anbietet", erklärt Gitta Heidenreich, Leiterin des Servicezentrums der KKH Gera. Integrierte Versorgung bedeutet, dass alle an der Behandlung Beteiligten (Patient-Arzt-Krankenhaus-Therapeut-Krankenkasse) an einem Strang ziehen. Ähnliche Projekte haben sich bereits bestens bewährt. Den Erfolg des Programms bestätigen regelmäßige Patientenbefragungen: 90 Prozent der nach dem Konzept der Integrierten Gesundheitsversorgung behandelten Patienten empfehlen es weiter.
Die Verbesserungen durch das neue Modell sind enorm. Die Patienten bekommen kurzfristig einen Termin und erhalten eine medikamentöse und nichtmedikamentöse Therapie unter einem Dach. Unnötige Doppeluntersuchungen bei verschiedenen Ärzten entfallen. Behandlungsqualität auf höchstem Niveau garantiert auch eine Medikamentenliste. Es wird besonderer Wert auf eine rationale, durch Untersuchungen abgesicherte Therapie gelegt, die den internationalen Leitlinien entspricht. Neben einer Telefonsprechstunde erhalten die Betroffenen umfangreiche Schulungs- und Informationsunterlagen. Die Patienten können übrigens bereits vor der Behandlung schon zum Behandlungserfolg beitragen, indem sie ein Kopfschmerztagebuch anlegen und damit zu einer präzisen Diagnose beitragen.
Das "Mitteldeutsche Kopfschmerzzentrum Jena" ist für Terminvereinbarungen montags bis freitags von 10 bis 12 Uhr unter Tel. (03641) 9323510 zu erreichen. Weitere Infos über das Servicezentrum der KKH Gera unter Tel. 520 81.

( 09.11.2007 )

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