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Bisher stärkste Studentenzahl an der Berufsakademie Gera

Das für Thüringen einzigartige Erfolgsmodell Berufsakademie (BA) befindet sich weiterhin im Aufwind. Deutlich wurde das soeben bei der Immatrikulation der Matrikel 2007. 277 junge Leute nehmen mit Monatsbeginn Oktober ein dreijähriges duales Studium an der Staatlichen Studienakademie in Gera und bei ihren jeweiligen Praxispartnern auf. Damit erreicht die Bildungseinrichtung in diesem Jahr ihren mit Abstand größten Zuwachs seit Gründung vor neun Jahren. Allein gegenüber dem Vorjahr hat sich in Gera die Zahl der Neuimmatrikulationen um etwa 20 Prozent erhöht.
Als angemessenen Auftakt beging die Akademie diesen bedeutsamen Lebensabschnitt der neuen Studenten mit einer festlichen Stunde im wunderschönen Konzertsaal des wiedereröffneten Theaters. Direktor Prof. Dr. habil Burkhard Utecht begrüßte dazu Geras Oberbürgermeister Dr. Norbert Vornehm und weitere Gäste, darunter Vertreter der Praxispartner.
Wie der Direktor darlegte, hat sich knapp die Hälfte der Studienanfänger für den Studiengang Betriebswirtschaft (Ziel: Bachelor of Arts) eingeschrieben. 75 Studierende interessieren sich für die technischen Studiengänge Elektrotechnik/Automatisierungstechnik und Praktische Informatik (Bachelor of Engineering) sowie Wirtschaftsinformatik (Bachelor of Science). Weitere 74 Studienanfänger streben einen Abschluss als Sozialpädagoge (Bachelor of Arts) im Studiengang Soziale Arbeit an.
Ein Plus für die BA: Etwa drei Viertel der Studienneulinge haben Praxispartner mit Hauptsitz oder Niederlassung in Thüringen, die im vierteljährlichen Wechsel von Phasen der Theorie und der Praxis das Studium mitgestalten. Das Spektrum der Partner ist breit gestreut und reicht von High-Tech-Unternehmen wie Indu-Sol Gera, Carl Zeiss, Jenapharm, Jenoptik und PI Ceramic Münchenbernsdorf über Industriefirmen wie Bauerfeind Zeulenroda bis zu großen Handelsketten, Stadtverwaltungen, Landratsämtern und Krankenhäusern. Nicht zu vergessen: die zahlreichen mittelständischen Unternehmen.
Den Ruf an die Studenten "Gebt euer Bestes", "Wir brachen euch!" unterstützte OB Dr. Vornehm in seiner Festrede. Am Beispiel der wirtschaftlichen Entwicklung Geras zeigte er auf, welche Anforderungen in einer globalisierenden Welt auf die Studenten zukommen. Die Stadt heiße die Absolventen willkommen, die in ihren künftigen Einsatzbetrieben einen bisher nicht dagewesenen Innovationsprozess anschieben helfen sollen. Die BA sei der ideale Ort, um sich dafür das erforderliche Wissen anzueignen.
Der OB signalisierte die Unterstützung der Stadt bei künftig denkbaren notwendigen Erweiterungsvorhaben der BA. Und als Gag für die Studenten: Wird von ihnen ein Notendurchschnitt von 2,0 erreicht, spendiere er mehrere Fässer Freibier.
IHK-Geschäftsführerin Ingrid Weidhaas gab den Studienanfängern mit auf den Weg, besonderen Fleiß und hohe Leistungsbereitschaft an den Tag zu legen. Semesterferien gebe es nicht. Der Lernprozess sei hart. Der Studierende erhalte aber eine Vergütung, woanders müsse er Studiengebühren entrichten. Vor allem zähle: Der Bachelor-Abschluss (Option: Master-Aufbaustudium) sei europaweit anerkannt und eröffne gute Chancen auf einen gesicherten Arbeitsplatz.
Die BA-Schwestereinrichtung Eisenach der Thüringer Studien-akademie freut sich über 327 Neuimmatrikulationen. An beiden Standorten zusammen sind damit zum 1. Oktober etwa 1450 Studierende eingeschrieben.

( Harald Baumann, 05.10.2007 )

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