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Stadtwirtschaft und Sulo schlossen Ehe

Der Start in die neue Entsorgungsgesellschaft, die Geraer Umweltdienste GmbH & Co KG (GUD), ist bereits erfolgt. Die Ehe gingen Sulo Ost GmbH & Co KG und die Geraer Stadtwirtschaft GmbH ein. Seit 2005 wird an der Teilprivatisierung der Stadtwerke-Tochter Geraer Stadtwirtschaft gebastelt, stieß auf massiven Widerstand der Beschäftigten (Neues Gera berichtete). Nun sei es aber an der Zeit, die Entsorgungswirtschaft auf neue und auf Wettbewerbsbeine zu stellen, meinte Stadtwerke-Vorstand Udo Gantzke. Leider trotzdem nicht genügend Zeit, denn es seien noch viele Fragen offen, hielt Henry Neumann, Vorsitzender des Betriebsrates der Stadtwirtschaft dagegen. Es gehe um die Sicherheit der Mitarbeiter, für die der Sozialplan nicht im Vorfeld erstellt werden konnte.
Auch Rainer Schmidt bestätigte, Vorsitzender des Konzernbetriebsrates der Stadtwerke Gera, dass man erst am Anfang der Verhandlungen stehe. Sie seien schwierig innerhalb der Dreiecksbeziehungen im Konzern. Es wurde ein Rechtsbeistand beauftragt, damit die Verhandlungen zügig fortgeführt und in vernünftige Bahnen gelenkt werden.
Die Geraer Stadtwirtschaft GmbH bleibt als Tochtergesellschaft erhalten, während die Sulo Ost GmbH mit ihrem Standort in Gera-Langenberg und den 50 Mitarbeitern völlig in das neue Unternehmen eingebracht wird. dabei halten die Stadtwerke Gera 51 Prozent der Anteile, Sulo Ost ist mit 49 Prozent beteiligt. "Für uns bricht eine neue Ära an", ist Udo Gantzke überzeugt. "Gemeinsam werden wir unsere Marktpräsenz, unsere wirtschaftliche Leistungsfähigkeit und unser strategisches Potential wesentlich erhöhen", sagte er.
GUD-Geschäftsführer Dr. Richard Fischer ist sich sicher, dass die neue Gesellschaft effektiver arbeiten kann. Für die Bürger werde es keine Gebührenerhöhungen geben, versprach er, außerdem gehe es um die Zukunftssicherheit der Stadtwirtschaft. Dr. Fischer bleibt noch weiterhin Geschäftsführer der Stadtwerke-Tochter Elogo, die sich mit der Logistik für die Restabfallversorgung befasst. Wolfgang Hiller, ebenfalls GUD-Geschäftsführer, der seit 1982 in der Abfallbranche tätig ist und zuletzt Chef von Sulo in Langenberg war, bringt einen "hoch profitablen Teil" - wie er sagt - in das neue Unternehmen ein sowie auch fleißige und kompetente Mitarbeiter. "Gemeinsam wollen wir uns nun entwickeln", meinte er. Die neue Gesellschaft strebt einen Umsatz von 25 Millionen Euro an.

( Helga Schubert, 05.10.2007 )

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