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Jeder Buga-Tag war ein guter Tag

"Jeder Tag, den ich hier arbeiten konnte, war ein guter Tag", sagte Jana Hößl, die im Ausstellungspavillon der Stadt und des Fördervereins der Bundesgartenschau während der Bundesgartenschau im Hofwiesenpark in Gera ihren Dienst verrichtet. Ihre Kollegin Brigitte Hamel meinte: "Und jeder Tag ist auch für uns eine Weiterbildung und eine Geschichtsstunde pur". Die Arbeit habe großen Spaß gemacht und das Lob der Besucher sei das Schönste gewesen. Nun habe sie, wie auch alle anderen, die über verschiedene Träger eine Beschäftigung während der Bundesgartenschau in Gera und Ronneburg gefunden haben, die Hoffnung, dass es auf dem Arbeitsmarkt weitergehe.
Worte des Dankes und des Lobes hörten die Träger von Arbeitsmaßnahmen gern, aber auch sie beschäftigt der Gedanke, was wird mit den Menschen, wenn die Buga ihre Tore schließt. Ein großes Fragezeichen, das aber nicht im leeren Raum stehen soll. Das verkündeten Geschäftsführer und Mitarbeiter der Bundesagentur für Arbeit, der Arge SGB II Stadt Gera und Landkreis Greiz, der Entwicklungsgesellschaft (Otegau), des privaten Bildungsinstitutes AFU und der Gesellschaft für Arbeits- und Wirtschaftsförderung des Freistaates Thüringen mit dem Regionalbeirat sowie der Buga GmbH zur Pressekonferenz, zu der der Buga-Förderverein eingeladen hatte.
190 Projekte wurden durch Fördermaßnahmen unterstützt. Rund 1670 Menschen fanden dadurch eine sinnvolle Beschäftigung. Land und Bund finanzierten diese Maßnahmen mit rund acht Millionen Euro. Zu den Trägern gehörten die Otegau, die AFU GmbH, der Buga-Förderverein und der Geraer Tourismus-Verein. Seit 1999 habe das Land Thüringen bereits Geld für die Durchführung der Bundesgartenschau gegeben, erklärte Andreas Martz, Regionalleiter der GfAW. Es sei in infrastrukturelle Projekte wie die Renaturierung des Gessentals, die Neugestaltung des Ufer-Elster-Parkes oder in die Gestaltung des Hofwiesenparkes, aber auch für Mitarbeiter im Servicebereich geflossen. "Ob Begleitung im Shuttlebus, Gästeführung, Hostessen, Kinder- oder Behindertenbetreuung - die gut 350 beschäftigten Mitarbeiter tragen dafür Sorge, dass den Besuchern ein unvergessliches Erlebnis geboten wird", bestätigte er. "Der erste Kontakt der Besucher erfolgt über die Servicekräfte", lobte der Geschäftsführer der Buga-GmbH, Dr. Ernst-Hermann Kubitz, die gute Arbeit und wünschte allen eine weitere Beschäftigung.
Für die Direktorin der Agentur für Arbeit, Birgit Becker, war die Bundesgartenschau etwas Besonderes, "weil wir hier Beschäftigungsmöglichkeiten geschaffen haben", unterstrich sie. 900 Menschen sind derzeit in Gera und Ronneburg durch die Agentur in Lohn und Brot. Auch die Agentur mache sich Gedanken darüber, wie es weitergeht, bekannte die Direktorin. Es komme darauf an, die richtigen Partner zu finden. Dazu soll eine Jobbörse mit allen Beschäftigten der Bundesgartenschau am 27. September in der Panndorfhalle dienen. Die Unternehmer sollten sich nach solchen Mitarbeitern reißen, die bei Wind und Wetter stets mit einem fröhlichen Gesicht ihren Dienst versahen, warb sie. Der Vorsitzende des Buga-Fördervereins Peter Granderath verwies auf die Verantwortung der beteiligten Kommunen. Ihrer Pflicht obläge es, nach der Buga etwas Dauerhaftes zu installieren, wo Menschen eine Arbeit fänden.


( Reinhard Schubert, 14.09.2007 )

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