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Laufen für andere bringt Gesundheit für sich selbst

"Laufen mit Herz" ist ein von der DAK organisierter Sponsoring-Lauf, dessen Erlös krebskranken Kindern und Jugendlichen sowie deren Familien zugute kommt. Durch die Aktion soll die Öffentlichkeit auf die schwierigen Situationen in den betroffenen Familien aufmerksam gemacht werden. Zur Auftaktveranstaltung der fünften Auflage "Laufen mit Herz" in den Gera Arcaden begrüßten Rolf Fischer, DAK-Vertriebsleiter, und Bezirksgeschäftsführer Rainer Lungwitz von der DAK zahlreiche Aktive, fleißige Helfer im Hintergrund, Förderer und Partner der Aktion.
Wilfried Martin, Schulleiter des mitveranstalteten Zabelgymnasiums freut sich, dass die Resonanz so groß ist. Er teilte mit, dass bisher 92 Familien mit 169 erkrankten Kindern und Jugendlichen geholfen werden konnte. Ihnen wurde eine Summe von 66 000 Euro zur Verfügung gestellt. Viele der Betroffenen hätten sich in Briefen bedankt, und bei den Schülern verbinde sich "Freude am Laufen mit Freude am Helfen".
Zu diesem Termin sei er gern gekommen, versicherte der Parlamentarische Staatssekretär vom Bundesministerium für Gesundheit Rolf Schwanitz. Der Lauf zeichne sich durch drei Sachen aus: Hilfe für Betroffene, gelebte Sozialkunde, "und ganz nebenbei tun die jungen Läufer etwas für ihre eigene Gesundheit". Er machte auf eine im Frühjahr vorgelegte bundesweite Studie zur Entwicklung von Kindern und Jugendlichen aufmerksam, wobei es besonders um Ernährung und Bewegung gegangen sei.
Die Ergebnisse nannte Rolf Schwanitz dramatisch. 1,9 Millionen der Drei- bis 17-Jährigen leide an Übergewicht, 800.000 direkt an krankhafter Fettsucht. Die Risikofaktoren wachsen mit dem Alter, und deswegen müsse Prävention eine zentrale Rolle einnehmen. "Laufen mit Herz", wozu er viele Teilnehmer wünschte, habe Beispielcharakter.
Die Bundestagsabgeordneten Volkmar Vogel (CDU), Bernward Müller (CDU), Volker Blumentritt (SPD) und Uwe Barth (FDP) wollen den Lauf unterstützen. Er freue sich über jeden, der mitmacht, egal ob Weltmeister oder Gelegenheitsläufer, sagte Bernward Müller. Uwe Barth spendete für vier ehrenamtliche Helfer der Aktion Freikarten für das Heimspiel des FC Carl Zeiss Jena gegen Koblenz.
Für andere Menschen und für sich selbst etwas tun, das begrüßt der mehrfache Olympiasieger und Weltmeister im Biathlon Sven Fischer. Die Kinder, die an Krebs erkrankt sind dürfen die Hoffnung nicht verlieren, und Hoffnung werde über die Eltern an die Kinder gebracht.
Deswegen müssten die Eltern unterstützt werden, meinte er. Um auch einen Teil beizutragen, spendete er ein Paar seiner Sportschuhe zu einer Versteigerung. Sein Erstgebot bezifferte er auf 200 Euro. Für 500 Euro ging noch in wenigen Minuten das Paar Schuhe an den DAK-Gebietsleiter Thüringen Jürgen Caesar, der die Schuhe selbst tragen will. Das Geld fließt in den Spendentopf ein.

( Helga Schubert, 07.09.2007 )

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