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Birkenpark ist jetzt ein Hingucker

Im Birkenpark erinnert nichts mehr an das Lusan der 70-er Jahre. Verschwunden sind die Endlos-Beton-Blöcke und das Grau in Grau, verschwunden das typische Plattenbauviertel-Einerlei. Uwe Klinger, Vorstand der Wohnungsbaugesellschaft "Glück Auf" (WBG), gerät ins Schwärmen: "Wir haben den Blick zur Brüte geöffnet, neue Balkonlösungen geschaffen und ich glaube, die Farbgestaltung setzt Maßstäbe".
Dieser Tage wurden die letzten sanierten Häuser in der Birkenstraße 64 bis 68 übergeben. Die Einzugswagen standen bereits vor der Tür, und Uwe Klinger kann sich freuen, dass bereits 24 von 32 Wohnungen vermietet sind.
Mussten sich vorher die Mieter mit zwei Wohnungstypen von zwei und drei Räumen zufrieden geben, können sie jetzt zwischen elf verschiedenen Grundrissen wählen. Angeboten werden zwei-, drei-und vier-Raum-Wohnungen sowie vier Maisonette-Wohnungen.

Balkone
und Fahrstuhl

Durch Anbauten an den Seiten entstanden Küchen und große Bäder mit Fenstern. Ein Fahrstuhl für das gesamte Gebäude hält die Nebenkosten gering. Ins Auge fallen die interessanten Balkonformen. Architekt Heiko Wendrich hofft, dass die halbrunden Balkons ein Hingucker sind. "Sie sind neuartig und nicht von der Stange", beschreibt er sie. Vom Farbkonzept, das von Ernst von Garnier stammt, zeigen sich Bauherr, aber auch Bauleitung angetan. Geschäftsführer Dr. Hans-Ulrich Wuttig der Phoenix-Bau GmbH, bezeichnete es als einmalig und markant. "Früher hatte jeder Eingang ein Tiermotiv, damit die Leute wussten, wenn sie mal die Nummer vergessen hatten, welches ihre Tür war", scherzt er.
Heute unterscheiden sich die Häuser durch die Farben und seien unverwechselbar. Außerdem erhalte die Stadt eine völlig neue Eingangszone. Für Gäste, die aus Richtung Weida auf der B 92 nach Gera fahren, öffne sich der Blick auf dieses schöne Eingangstor, ergänzt Heiko Wendrich, "das ist ein Aushängeschild, das sich sehen lassen kann". Die Rundbauten von einst sollen allerdings nicht gänzlich verdammt werden. An sie erinnern Beton-Pergolen, die später durch Kletterpflanzen weitere architektonische Blickpunke setzen.

Gute Zusammenarbeit
mit Phoenix-Bau

Zufrieden äußert sich WBG-Vorstand Uwe Klinger auch über die Arbeiten der Phoenix-Bau GmbH. Als Hauptauftragnehmer war sie von Anfang an dabei. "Es war eine gute Zusammenarbeit", schätzt er ein. Das könne er nur unterstreichen, meint Dr. Hans Ulrich Wuttig. "Wir sind in drei Jahren eng mit dem Birkenpark verbunden", sagt er. "Wir als mittelständisches Unternehmen haben bewiesen, dass man für solch ein Komplexvorhaben keinen riesigen Baukonzern braucht, sondern das auch kleinere Firmen aus Gera und der Region die Aufgabe meistern können", bekräftigt er. So blieben Gelder in der Region.
Uwe Klinger bescheinigt dem Unternehmen, dass Qualität, Preis und Einhaltung der Bauzeit stimmen. Das beträfe alle vier Bauvorhaben, die die Phoenix-Bau GmbH für die WBG "Glück Auf" realisiert hat. Dabei sei die Einhaltung der Bauzeit sehr wichtig, hebt Uwe Klinger hervor. Es müsse ja vorwärtsgehen. Doch die Phoenix-Bau sei mehr als eine Baufirma, lobt er. Die Geschäftsführung sei an Schautagen immer vor Ort gewesen und habe sich auch für die Vermietung interessiert.
Ganz nebenbei, aber nicht unwesentlich bezeichnete der WGB-Chef die Tatsache, dass der Generalauftragnehmer seine Subunternehmen immer pünktlich bezahlt hat.
"Für uns ist wichtig: zufriedene Mieter, zufriedener Bauherr", meint der Phoenix-Bau-Geschäftsführer. "Wir sind Geraer und bauen für Geraer". Einer schönen Tradition folgend hatte er Bauleute, Handwerker, Mitarbeiter und natürlich die WBG "Glück Auf" zu einer Dankeschönveranstaltung eingeladen.

2008 alles im
grünen Bereich

Im Birkenpark herrscht seit 2003 Baulärm. Zunächst hatte die Abrissbirne das Sagen. Mit 684 Wohnungen war die "Glück auf" der größte Eigentümer. Nach dem mit der Stadt Gera abgestimmten Quartierrahmenplan wurde der Bestand auf 350 reduziert. "Wir stellten für die folgende Sanierung mehrere Förderanträge an das Thüringer Bauministerium, die uns dann den Hinweis gaben, wir sollten uns Partner suchen", erläuterte Uwe Klinger. Auf diese Weise sei eine Partnerschaft mit den beiden anderen Genossenschaften, "Neuer Weg" und "Union", die jeweils zwei Häuser erworben hatten, entstanden. In Angriff genommen wird auch die Gestaltung des Wohnumfeldes. 2008 soll dann als Abschluss der Bauphase der 25 000 Quadratmeter große grüne Innenraum des Birkenparks in die Kur genommen werden.




( Helga Schubert, 31.08.2007 )

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