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Im Marktbereich wird bald gebaut

Geras Marktplatz und seine unmittelbare Umgebung sollen attraktiver werden. Die Seite zwischen Standesamt und Stadtapotheke ist bereits gründlich rekonstruiert, überwiegend von der Gewo, die Verlängerung der Großen Kirchstraße ebenso. Die gegenüberliegende Seite hat noch erheblichen Nachholebedarf. Genau diesem Bereich nimmt sich jetzt eine Investorengruppe an. Die vier Mitglieder der "Wilhelm-Weber-Hof GbR" wollen im Markbereich, der Jüdengasse und auf dem Kornmark insgesamt 44 Wohnungen und sieben Gewerbeeinheiten modernisieren und attraktiver machen.
Geschäftsführer Dieter Haupt zeigt sich optimistisch, dass die Arbeiten bereits im Oktober dieses Jahres beginnen können. Bei der Stadtverwaltung ist das Vorhaben auf große Zustimmung gestoßen, die Sparkasse Gera-Greiz wird zur Seite stehen. Laut Haupt sollen die Fassen erhalten und aufgewertet werden, die "Innenhof"-Seiten werden mit modernen Balkonen ausgerüstet und werden den künftigen Mietern im Zentrumsbereich allen gewünschten Wohnkomfort bietet. Trotzdem werden natürlich alle Auflagen des Denkmalschutzes voll beachtet.
Unter den Gebäuden befinden sich auch zwei große Höhler, die erhalten werden sollen. Ob sie auch für die Öffentlichkeit zugänglich sein werden oder möglicherweise sogar gastronomisch genutzt werden können, ist noch nicht entschieden.
Bliebe noch das völlig heruntergekommene "Deutsche Haus". Für diesen Schandfleck auf dem Markt zeichnet sich noch keine Lösung ab, obwohl es in den letzten Jahren erhebliche Anstrengungen gegeben hat, den für Einwohner und Besucher unserer Stadt unhaltbaren Zustand möglichst schnell zu beseitigen. Selbst die Vergabe der BUGA nach Gera hat nicht helfen können, den unbefriediggenden Zustand zu beseitigen. Kenner der Bausubstanz gehen davon aus, dass lediglich die historische Fassade erhalten werden kann, die anderen Gemäuer sind kaum zu retten. Bisher haben alle Bauinteressenten die Flinte ins Korn geworfen; ohne entsprechende staatliche För-dermittel dürfte kaum eine Lösung zu finden sein.

( NG/ert, 31.08.2007 )

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