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"Gera gegen den Herztod"

Der 11. Geraer Herztag findet am Sonnabend, 30. Juni, 10.30 Uhr im Kultur- und Kongreßzentrum statt. Dazu konnten erneut nahmhafte Referenten gewonnen werden, die Voreträge zu den Themen Bluthochdruck, Schlaganfall, Herzrhythmusstörungen und Herzinfarkt halten. Im Anschliß an die Gespräche können die Besucher Gespräche mit den Ärzten führen. Dazu werden gesonderte Kabinen zur Verfügung gestellt, um die Vertraulichkeit zu wahren. An mehreren Ständen kann man sich auch beraten oder Messungen vornehmen lassen. Der Eintritt ist frei.
Herzerkrankungen stehen in Deutschland an erster Stelle aller Erkrankungen. Etwas 15 bis 20 Millionen Bürgerinnen und Bürger in der Bundesrepublik leiden unter zu hohem Blutdruck (Hypertonie).
Viele Betroffene fühlen sich im Prinzip ganz gesund und ahnen nichts von der späteren Gefahr eines Herzinfarktes, Schlaganfalls oder Nierenschadens.
Im Jahr 2005 starben fast 440.000 Menschen an Herz-Kreislauferkrankungen. 280.000 Menschen erlitten einen Herzinfarkt, und der Anteil junger Leute nimmt zu. Das sind fast täglich 800 Betroffene, die einen Herzinfarkt erleiden. Davon erreichen nur knapp 60 Prozemt lebend das Krankenhaus, aber die Tendenz ist steigend.
Der Herzinfarkt ist die große Bedrohung unserer Tage. Viele Patienten könnten noch leben, wenn sie früher den Rettungswagen gerufen hätten und somit rechtzeitig in ärztliche Behandlung gekommen wären. Trotz medizinischer Fortschritte ist aber die Zeit zwischen Infarkt und Therapiebeginn - die sogenannte Prähospitalzeit - zuletzt wieder ansteigend. Aus Umfragen wissen wir, dass der Verdrängungs- bzw. Höflichkeitsfaktor (ich warte bis morgens oder Montag) eine Urache für den Zeitverlust ist Ein weiterer Grund ist die fehlende Kenntnis der Bürger über Herzinfarktanzeichen und darüber, wie sie sich im Notfall verhalten sollen.
120.000 Menschen sterben jährlich an einem Herzinfarkt, 90.000 an einem Schlaganfall. Selbst wenn man einen Herzinfarkt oder Schlaganfall überlebt, ist in der Zeit danach mit zum Teil großen Beschwerden und Problemen zu rechnen. Insbesondere beim Schlaganfall treten sehr oft Lähmungen auf, die z.T. auch nicht wieder rückgängig zu machen sind, selbst nicht durch die Fortschritte der modernen Medizin.

( 22.06.2007 )

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