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Keramikschau in der Brauerei

"Kunst braucht Geld und Kunst braucht auch Raum", beschrieb Andreas Reimer, Geschäftsführer der Schwarzbierbrauerei Bad Köstritz, das stetige Engagement zur Unterstützung von Kunst und Kultur in der Region. Viele Einrichtungen in Gera profitieren davon. Dazu gehört auch das Museum für Angewandte Kunst (MAK), das eine enge Partnerschaft mit dem Köstritzer Unternehmen verbindet. "Ohne Sponsoring könnten wir viele Ausstellungen und andere Aktivitäten gar nicht auf die Beine stellen", bestätigte Hans-Peter Jakobson, Direktor der Geraer Museen und Leiter des MAK. Umso mehr freut es ihn, dass das Haus jetzt der Schwarzbierbrauerei etwas zurückgeben kann. Seit einigen Tagen werden die Besucher und Mitarbeiter, Geschäftspartner und Kunden von wunderschönen Keramiken überrascht. "Damit sind wir einem Wunsch der Brauerei nachgekommen", bestätigte Hans-Peter Jakobson.
Nur zu gern stöberte der MAK-Chef im Magazin und griff auf Keramiken zurück, die lange nicht zu sehen waren und nun in das Licht der Öffentlichkeit rücken können. Er wählte Arbeiten von hiesigen Künstlern und Werkstätten aus, denn es sei ihm darum gegangen, in der Region auch die Schätze der Region zu zeigen. Vom Empfang, über das Besucherzimmer und Korridore bis ins Direktionszimmer sind Vasen, Schalen, Kannen und andere Gefäße einzeln oder in Gruppen als Schmuckgegenstand oder in Vitrinen aufgestellt.
Die Langenberger Künstlerin Ute Klötzer, von der ebenfalls einige Arbeiten ausgestellt sind, nannte die kleine Schau in der Schwarzbierbrauerei eine tolle Idee. Es sei zwar eine Ehre, wenn das Museum Arbeiten ankauft, doch dann verschwänden diese im Magazin, bedauerte sie. Deswegen sei dies auch eine schöne Aktion, ältere Arbeiten herauszuholen und zu präsentieren und für sie besonders faszinierend, diese einmal wieder zu sehen, räumte die Künstlerin ein. "Außerdem kann damit auch den Sponsoren einmal etwas zurückgegeben werden", findet sie.
Neben Arbeiten von Ute Klötzer wählte Hans-Peter Jakobson Arbeiten von Heiner-Hans Körting und Sohn Ullrich aus Dornburg, Ulli Wittich-Großkurth aus Jena, Hartmut Schönfelder aus Ottmannsdorf, Sigrun Lempe aus Gera, Angelika Kühn von Hintzenstern aus Kühdorf, Ludwig Laser aus Obergeißendorf und Carla Pinkert aus Altenburg aus. Aber auch Gefäße des verstorbenen bekannten Altmeisters der Bürgeler Keramik Walter Gebauer dürfen nicht fehlen. Bei allen Ausstellungsstücken handelt es sich um Dauerleihgaben, die jedoch auch ausgewechselt werden können, bestätigte der Museumsdirektor.

( Helga Schubert, 08.06.2007 )

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