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Städtische Dienstleistungen jetzt aus einer Hand

Zum 100. Öffnungstag des StadtServices H35 zog Oberbürgermeister Dr. Norbert Vornehm Zwischenbilanz. "Am 1. Dezember 2006 sind wir ins kalte Wasser gesprungen, haben aber die Feuertaufe mit Bravour bestanden", lobte er das Engagement aller Mitarbeiter. Die zentrale Anlaufstelle für alle Bürgerfragen und -anliegen habe sich bewährt. Hier werde Dienstleistung für den Bürger aus einer Hand geboten. Das nötige Wissen holten sich die Mitarbeiter, die aus verschiedenen Bereichen gekommen waren, in umfangreichen Schulungen, eigneten es sich aber auch bei laufendem Betrieb an. Natürlich habe nicht jeder alles gleich am ersten Tag gewusst, räumte er ein, doch die Ratsuchenden hätten großes Verständnis gezeigt. Dafür sprach der Oberbürgermeister den Bürgern und den Mitarbeitern seinen Dank aus. Aber auch jetzt laufen noch Schulungen. Sie finden wöchentlich oder 14-tägig in den zuständigen Fachbereichen statt.
Insgesamt suchten rund 16.600 Einwohner seit der Eröffnung mit ihren Anliegen das H35 auf. Das sind etwa 100 bis 150 täglich. 18 Fachkräfte nehmen im Zweischichtsystem alle Anliegen und Anträge entgegen. Aber auch telefonische Anfragen werden bearbeitet oder Fragen, die per Mail ankommen. Der größte Teil der Anfragen richtet sich an Melderegisterauskünfte, nach Führungszeugnissen, Gewerberegisterauskünfte, An-, Ab- und Ummeldungen von Wohnanschriften. Es werden Erst- und Ersatzsteuerkarten ausgegeben, Fundsachen angenommen. Beantragt und abgeholt werden können Personalausweise, Pässe und Führerscheine, verlängert und umgetauscht werden Fahrerlaubnisse. "Nur die Kfz-Zulassung muss in der Wiesestraße bleiben, da hier in der Heinrichstraße niemand mit dem Auto oder dem Motorrad vorfahren kann", gibt der Oberbürgermeister zu bedenken. "Aber der Antrag auf Führerschein mit 17 kann bei uns abgeholt werden", ergänzt die Leiterin des Stadtservices Cornelia Jurke. Sie verweist auch auf den Erwerb der Feinstaubplakette, die zwar in Gera selbst noch nicht benötigt, in anderen Städten jedoch schon gefordert wird. Beratung und Hilfe bei Antragsstellungen kämen gratis hinzu. Gegenwärtig werde überprüft, den Service um die Bearbeitung der Kita-Card, das Erziehungsgeld, Bafög und die Befreiung von GEZ-Gebühren zu erweitern. Schulanmeldungen sollen künftig ebenfalls im H35 möglich sein.
Im Zuge der Verwaltungsstrukturreform sollen die Ämter mit weniger allgemeinen Öffnungszeiten arbeiten, damit sie sich auf ihre fachliche Aufgaben konzentrieren können. So soll die Verwaltung effizienter arbeiten. Zentrale Anlaufstelle für alle Bürger soll das H35 werden, wünscht sich der Oberbürgermeister. "Für mich ist wichtig, dass die Menschen ein Anliegen haben und nicht erst überlegen müssen, wer dafür zuständig ist", begründet Dr. Vornehm die Vorgehensweise. Damit noch mehr Bürger die Möglichkeiten erhalten, den StadtService noch vor der Arbeit aufzusuchen, hat er ab sofort ab 8 Uhr geöffnet. "Nun haben wir von Montag bis Sonnabend von acht bis acht geöffnet", freut er sich.

( NG/sch, 05.04.2007 )

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