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Kingair 350 auf den Namen "Gera" getauft

Auf den Namen "Gera" hat Bürgermeister Andreas Mitzenheim eine neue Kingair 350 der in Gera ansässigen business air charter GmbH (bac) auf dem Flugplatz Leumnitz getauft. Die mit zwei 1050-PS-Triebwerken ausgestattete schmucke Maschine erreicht eine Reisegeschwindigkeit von 560 km/h und hat eine Reichweite bis Nordafrika.

Die business air charter hat sich im August 1997 in Gera angesiedelt. Ihr Geschäftsführer Gerd Breckle nannte bei der Taufe die Anschaffung einer zweiten Maschine als unumgänglich, da allein im ersten Geschäftsjahr 600 Flugstunden registriert waren. Das ist ungewöhnlich hoch. Das Unternehmen führt Personen-, Fracht- und Ambulanzflüge durch. Die neue Maschine bietet Platz für acht Passagiere und die beiden Piloten. Viereinhalb Stunden braucht man z.B. zum Non-stop-Flug bis nach Nordafrika, die Ferieninsel Mallorca könne in drei Stunden erreicht werden.
Stolz ist man darauf, dass z.B Henry Maske, Gunda Niemann-Stirnemann und zahlreiche Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft die Dienste der Gesellschaft genutzt haben. Besondere Nachfrage bestehe bei Formel-1-Rennen und internationalen Messen.
Inzwischen hat business air charter zwölf Mitarbeiter in Leumnitz und sogar Büros in Jena, Leipzig und Berlin eröffnet. In Abstimmung mit der Flugbetriebsgesellschaft sind auch in Gera weitere Bauvorhaben geplant. Andreas Mitzenheim betonte, dass die Entwicklung des Flugplatzes in Leumnitz die Richtigkeit des Beschlusses zum Ausbau des ehemaligen GST-Flugplatzes zum Sport- und Verkehrslandeplatz bestätigt habe. Der Geschäftsführer der Geraer Flugbetriebsgesellschaft (FGG), Uwe Kittelmann informierte darüber, dass es in Leumnitz inzwischen 17.000 bis 20.000 Flugbewegungen pro Jahr gibt. Fast an jedem Tag des Jahres gibt es in Gera-Leumnitz Starts und Landungen. Damit ist Gera sehr nahe an den Flugplatz Altenburg-Nobitz herangekommen.
Die Bedingungen in Gera-Leumnitz würden planmäßig weiter verbessert. So soll die Landebahn im Jahre 2000 auf 1200 Meter verlängert werden. Die auf dem Gelände des Flugplatzes angesiedelten Firmen und Vereine haben auch zukünftig eine gesicherte Perspektive. Der vorhandene "Mix" habe sich voll bewährt. Es sei - so Kittelmann - sogar noch genügend Platz für weitere Abstellflächen und Büros vorhanden. Die unmittelbare räumliche Nähe zum Autobahnanschluss in Leumnitz sei ein weiterer Grund für die günstigen Entwicklungsmöglichkeiten des Verkehrslandeplatzes.

( 13.02.1999 )

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