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"VWA" - drei Buchstaben mit schon gutem Klang

Der Name "Geraer Verwaltungs- und Wirtschafts-akademie" (VWA), die in der Berliner Straße zu Hause ist, bekommt zunehmend einen guten Klang. Soeben erfolgte im Barocksaal des Naturkundemuseums die feierliche Übergabe der Diplome an 34 Studenten. Nach den Mühen eines dreijährigen berufsbegleitenden Studiums auf universitärem Niveau dürfen sie sich nun Betriebswirt oder Verwaltungs-Betriebswirt nennen.
Zu den Gratulanten gehörte Geras Oberbürgermeister Ralf Rauch. Er würdigte das Bestreben der Träger der Einrichtung (Industrie- und Handelskammer Ostthüringen, Stadtverwaltung Gera, Landratsämter Ostthüringens), die Akademie als zweite höhere Bildungseinrichtung neben der Be-rufsakademie in unserem Territorium zu stärken. Die gestiegene Studentenzahl (zur Zeit 84) und das nunmehr jährlich neu aufgelegte betriebswirtschaftliche Studium bekräftigen unseren Optimismus für die Zukunft der VWA, mit deren erfolgreichem Wirken zugleich das Ansehen der Stadt erhöht werde.
Zeitgleich mit der festlichen Diplomverleihung gab es, wie Geschäftsführer Alfons Steiner vor der Presse erläuterte, einen Wechsel auf dem Stuhl des Studienleiters. Universitätsprofessor Dr. Rupert Windisch löst Prof. Dr. Karl-Ulrich Meyn ab, der die VWA seit ihrer Gründung im Jahre 1992 leitete. Seit damals bis heute haben 92 Bildungsbeflissene ein Studium absolviert. Sie qualifizierten sich damit für Führungsaufgaben in Unternehmen und öffentlichen Verwaltungen. Die Geraer Einrichtung ist eine von 90 Verwaltungs- und Wirtschaftsakademien in Deutschland, von denen die ersten immerhin schon vor 75 Jahren gegründet wurden. In Thüringen ist neben Erfurt das Oberzentrum Gera ein zweiter Standort.
Beide Wissenschaftler sehen es als erfreulich an, dass sich seitens der Wirtschaft ein verstärkter Zuspruch abzeichnet. Kamen vor sieben Jahren noch 50 Prozent der Studenten aus der gewerblichen Wirtschaft, so sind es inzwischen 63 Prozent.
Dennoch ist diese Entwicklung noch nicht der Weisheit letzter Schluss. Tendiert doch in den alten Bundesländern das Verhältnis von Studenten der Verwaltung zu denen aus der Wirtschaft zum Faktor eins zu zehn. Jeder Leiter, jeder Direktor, jeder Unternehmer, jeder Chef sollte seinen tüchtigsten Mitarbeitern das berufsbegleitende Studium an der VWA ermöglichen. Denn hier werden praxisbezogen und auf Uni-Niveau Kenntnisse vermittelt, die heute für eine moderne und effektive Wirtschaft und Verwaltung unverzichtbar sind. Übrigens: Das nächste dreijährige Studium an der Geraer VWA beginnt am 8. Oktober.

( 06.02.1999 )

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