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Leichte Verschlechterung auf dem Arbeitsmarkt

Der Arbeitsmarkt im Bereich der Agentur für Arbeit Gera hat sich im Januar erwartungsgemäß etwas verschlechtert, zeigte sich aber deutlich günstiger als in den Jahren zuvor. So waren zu Beginn des Jahres 21.360 Frauen und Männer registriert, im Dezember waren es 19.080. Zugleich ist das die niedrigste Arbeitslosenzahl in einem Januar seit 1991.
Die Arbeitslosenquote, berechnet auf der Basis aller zivilen Erwerbspersonen, stieg im Vergleich zum Vormonat um 1,7 Prozentpunkte und liegt damit aktuell bei 15,6 Prozent. Vor einem Jahr waren es 17,8 Prozent.
"Der Anstieg der Arbeitslosenzahlen gleich zu Beginn des neuen Jahres ist saisonal bedingt, wird aber durch die gute konjunkturelle Entwicklung positiv überzeichnet. Der späte Winterbeginn hat ebenfalls dazu beigetragen, dass die Zahl der Arbeitlosen erst im Januar die Grenze von 20.000 überschritten hat. In früheren Jahren sind wir mit deutlich höheren Beständen in das neue Jahr gestartet. Und auch für die nächsten Monate bin ich optimistisch, dass die Arbeitslosigkeit deutlich unter dem Niveau anderer Jahre bleiben wird." - so Birgit Becker, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Gera. Vor einem Jahr gab es 3.780 Arbeitslose mehr als heute.
Ende Januar waren im Bereich der Hauptagentur Gera 13.070 Männer und Frauen arbeitslos, das sind 1.210 mehr als im Vormonat. Im Vergleich zum Januar 2006 aber 1440 weniger.
Im Jahresdurchschnitt waren 13.183 Arbeitslose im Bestand. 2005 waren es 14.739. Die Gründe für diese Entwicklung sind sehr vielfältig, vor allem aber in den Bedingungen auf dem regionalen Arbeitsmarkt zu suchen.
Die aktuelle Arbeitslosenquote lag bei 16,8 Prozent und erhöhte sich um 1,6 Prozentpunkte gegenüber der Quote vom Dezember. Vor einem Jahr hatte sie sich auf 18,1 Prozent belaufen.
Im Jahresverlauf ergaben sich bei der Arbeitslosenquote starke Veränderungen. Im Schnitt waren es 15,6 Prozent. Im Februar lag sie mit 18,1 Prozent am höchsten, im November mit 13,3 am niedrigsten. Damit spiegelt sich auch im Bereich der Hauptagentur für Arbeit Gera der allgemeine Trend wieder.
2.690 Männer und Frauen mussten sich im Januar erstmals oder erneut arbeitslos melden, 690 mehr als im Vormonat aber 330 weniger als im Januar 2006. Seit Jahresbeginn meldeten sich in der Hauptagentur 23.720 Personen arbeitslos, 110 weniger als im Jahr 2005.
Die Zahl der Abgänge aus Arbeitslosigkeit ist mit 1.470 gegenüber Dezember rückläufig (-290). Insgesamt meldeten sich 2006 in der Hauptagentur 25.100 Menschen aus der Arbeitslosigkeit ab, 220 weniger als im Jahresverlauf 2005.
Die Zahl der arbeitslosen Jugendlichen stieg im Januar, nachdem sie im November und Dezember konstant bei knapp 1.000 lag, auf 1.100 an. Damit sind in der Hauptagentur 240 junge Menschen weniger ohne Beschäftigung als Januar 2006.
Insgesamt wurden in den Arbeitsgemeinschaften Gera Stadt, Landkreis Greiz und dem zum Agenturbezirk Gera gehörenden Teil des Saale-Orla-Kreises im Januar 11.980 Arbeitslose betreut. Im Vergleich zum Vormonat ist das ein Anstieg um 670 Personen. Damit wirkt die saisonale Entwicklung des Arbeitsmarktes auch auf die Arbeitsgemeinschaften SGB II.
Auch der Trend sinkender Bedarfsgemeinschaften ist im Januar gestoppt worden. So wurden insgesamt 20.010 Bedarfsgemeinschaften gemeldet. Das sind rund 20 weniger als im Dezember. In den letzten Monaten war diese Zahl rückläufig.
Die Zahl der Empfänger von Arbeitslosengeld II stieg ebenfalls um 90 auf 28.270 an.
Im Jahresrückblick ist zu verzeichnen, dass die Zahl der Bedarfsgemeinschaften in allen drei Argen rückläufig war. Ende 2005 gab es 22.200 von ihnen, Ende 2006 20.000. Analog dazu verlief die Entwicklung der Zahl der Leistungsempfänger. So gab es im Jahresschnitt 2005 37.430 Leistungsbezieher und 2006 36.030. Neben der Teilhabe dieser Menschen am konjunkturellen Aufschwung sind die erreichten Zahlen das Ergebnis einer intensiven Betreuungs- und Vermittlungsarbeit in den Argen.

( 02.02.2007 )

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