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Im Visier der "Grenzsicherung"

Unter der Grenzsicherung im Bezirk Gera und darüber hinaus wurden alle Maßnahmen an der Staatsgrenze der DDR zur BRD und Westberlin verstanden. Vor allem dienten diese u. a. zur Gewährleistung der vollen und uneingeschränkten Wahrung und Durchsetzung der Souveränität der DDR bis an die Staatsgrenze.
Die Sicherung der Staatsgrenze zur BRD wurde durch Angehörige der Schutz- und Sicherheitsorgane sowie in deren Auftrag handelnde Personen auf der Grundlage damaliger Vorschriften wahrgenommen.
Dazu zählten vor allem: Angehörige der Grenztruppen, Angehörige des Inneren, Mitarbeiter des Ministeriums für Staatssicherheit, einschließlich inoffizielle Mitarbeiter (IM), Mitarbeiter der Zollverwaltung der DDR, aber auch freiwillige Helfer der DVP und der Grenztruppen. Somit sollte an den Grenzübergangsstellen (GÜST) im Bezirk Gera ein damals bestehendes Sicherheitserfordernis gesichert und in jedem Fall unberechtigt und unkontrolliertes Überschreiten der Grenzabschnitte vermieden werden.
Die operative Fahndung war ein Bestandteil der Kontroll- und Abfertigungsverfahren, um die Maßnahmen gegen die Bürger durchzusetzen. So kam es zu Festnahmen und Verhaftungen ein- und ausreisender Personen und zum konspirativen Einsatz politisch-operativer Mittel durch Einbeziehung der Staatssicherheit. Im Archiv Gera der Stasiunterlagenbehörde, Hermann- Drechsler-Straße 1, Haus 3, können bei Führungen am Mittwoch, 31. Januar, 15 und 17 Uhr, u. a. Fotos zu diesem Thema angeschaut werden.

( 26.01.2007 )

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