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Wohnen in einem Denkmal

Für denkmalpflegerische Leistungen, die besonders ins Auge fallen, verleiht die Stadt Gera zum fünften Mal den Denkmalschutzpreis. Bis zum 31. Juli haben Eigentümer von Denkmalen, Architekten, Bauherren, Ingenieure, aber auch das Thüringische Landesamt für Denkmalpflege, die Untere Denkmalschutzbehörde der Stadt Gera und Denkmalpflegevereine die Möglichkeit, ihre Vorschläge an die Untere Denkmalschutzbehörde in der Ernst-Toller-Straße 15 einzureichen, informierte deren Leiter, Michael Hertel. Der Auswahljury gehören der Oberbürgermeister, der Baudezernent, die Untere Denkmalschutzbehörde, außerdem Vertreter des Landesamtes für Denkmalpflege, des Kulturamtes, des Presseamtes und der Handwerkskammer an. Als Preise stehen Plaketten, Urkunden und Sachgeschenke zur Verfügung.
In den vergangenen Jahren habe Michael Hertel ein wachsendes Interesse unterer der Geraer Bevölkerung an Denkmalpflege beobachtet. Auch die Vorschläge für den Denkmalschutzpreis seien stets mehr geworden. Wer eine Plakette an sein Gebäude oder an die Fassade anbringen darf, sei nicht ohne Stolz, bemerkte er. Den ersten Preis erhielt 1993 die Klinik Schäfer. 1996 wurden die Gesamtsanierungen der Gebäude Straße des Friedens 65, Laasener Straße 12, die Fassade Sorge 5 und der Stukkateur Bernhard Vollrath mit dem Handwerkerpreis gewürdigt. Die Bahnsteigüberdachung am Hauptbahnhof und die Kurt-Keicher-Straße 11 erhielten 1997 den Preis. Der Fassadenpreis ging an Ziegelberg 9, Humboldtstraße 31, Küchengartenallee 15 und die "Quisisana". Der Sonderpreis wurde an den Restaurator Kurt Thümmler für sein Lebenswerk vergeben. Im vergangenen Jahr konnte die Hofanlage Röpsen Nr. 42 den Preis für sich verbuchen.
Der diesjährige Denkmalschutzpreis wird zum Tag des offenen Denkmals am 12. September vergeben. Er steht unter dem Thema Gründerzeit-Wohnbebauungen und Jugendstilbauten. Davon habe die Stadt Gera eine Menge zu bieten und er hoffe, dass die Besitzer und Verwalter dieser Grundstücke und Villen ihre Türen wieder für die Schaulustigen öffnen, sagte Manfred Hertel. Solche Gebäude wie das Theater, die Hirsch-Villa und Komplexe wie die Theaterstraße, die Feuerbachstraße, die Franz-Mehring-Straße, Kurt-Keicher-Straße und Leibnizstraße werden dann das Interesse wecken.

( 31.01.1999 )

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