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Staffelstab an neuen Stadtwerke-Mann

"Einen besseren Zeitpunkt, als am dritten Tag des Gera-Jahres den Staffelstab endgültig zu übergeben, gibt es nicht", stellte Oberbürgermeister Dr. Norbert als Aufsichtsratsvorsitzender der Stadtwerke Gera bei der Amtseinführung des neuen Vorstandes Udo Gantzke fest. Er übernimmt damit die Aufgaben, die Dr. Vornehm bis Juni 2006 innehatte. Gemeinsam mit dem technischen Vorstand Bernd Petzold bildet Udo Gantzke nun die neue Doppelspitze des Unternehmensverbundes. Er übernahm auch gleichzeitig die Geschäftsführung der Geraer Verkehrsbetrieb GmbH (GVB).
Dr. Vornehm nutzte die Gelegenheit, um denen zu danken, die in der Übergangszeit die Geschäfte und die volle Verantwortung übernommen hatten, so dass die Fahrgäste und Kunden nichts gemerkt hätten. Dr. Richard Fischer verantwortete den kaufmännischen Vorstand der Stadtwerke zusammen mit Prokuristin Andrea Stößel. Beim GVB sorgten die Prokuristen Annerose Röder und Harald Berger für reibungslosen Betrieb.
Die Stadtwerke seien in fast allen Bereichen der Daseinsversorgung tätig, umschrieb der Aufsichtsratsvorsitzende die Aufgaben. Vor Udo Gantzke und dem gesamten Stadtwerkeverbund stehe ein Jahr voller Herausforderung, sagte er und wies auch auf die Neugründung eines Entsorgungsunternehmens hin, an dem die Stadtwerke die Mehrheitsteile halten und in das Leistungen der Stadtwirtschaft einfließen sollen. Aber die Stadtwerke seien auch nicht frei vom Weltmarkt und bezog sich auf die steigenden Gas- und Ölpreise, mit denen die Energiewirtschaft bundesweit zu kämpfen habe. Er setze auf den neuen Vorstand die Hoffnung, dass dieser alle Effizienzen ausschöpft. Der Rahmen sei gesteckt, aber das hieße nicht, dass es nichts mehr zu tun gibt.
Udo Gantzke, bisher kaufmännischer Geschäftsführer der Verkehrsgesellschaft Landkreis Gifhorn GmbH und zudem Leiter Finanzen der Osthanoverschen Eisenbahnen AG in Celle, bedankte sich für den herzlichen Empfang. Er hat sich schon im Gebäude der Stadtwerke und in der GVB in der Zoitzbergstraße umgesehen, aber seine Runde sei noch lange nicht zu Ende, lächelte er. Er empfinde die Mitarbeiter als ein engagiertes Personal, das gute Voraussetzung zur Erfüllung der Aufgaben mitbringe. Er freue sich auf seine Tätigkeit in Gera versicherte er. Er sei schon oft mit der Straßenbahn gefahren und werde sicher auch abends mit dem Bus fahren, schließlich wolle er doch wissen, wo seine Busse hinfahren. Der neue Stadtwerke-Chef wohnt bereits in Gera. Seine Familie - Ehefrau und seine beiden Kinder, eine zweijährige Tochter und ein sechsjähriger Sohn - kommt im Sommer nach. Er sieht die Stadtwerke als einen leistungsfähigen modernen Verbund, den es gelte, weiter auszubauen. damit er sich noch flexibler am Markt bewegen kann und Arbeitsplätzen erhalten bleiben, betonte er.

( Helga Schubert, 05.01.2007 )

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