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Fotografien im Sinne Aenne Biermanns

Das Museum für Angewandte Kunst Gera schreibt zum vierten Mal den Aenne-Biermann-Preis für Fotografie aus. Neben der Förderung und Unterstützung zeitgenössischer Fotografie soll damit an das Schaffen der Geraer Fotografin Aenne Biermann erinnert werden. Die zielstrebige junge Frau lebte ab 1920 in Gera und gehörte Ende der 20er Jahre zu den innovativsten Lichtbildnern Deutschlands, deren Arbeiten der Neuen Sachlichkeit und der Neuen Fotografie zugeordnet werden.
Wie Kurator Frank Rüdiger mitteilte, findet der alle zwei Jahre verliehene Preis deutschlandweit Anerkennung und hat sich bereits zu einem begehrten Fotografiepreis entwickelt. 1983 habe man beim ersten Wettbewerb 120 Einsendungen mit 400 Arbeiten gezählt, während es beim vergangenen Wettbewerb bereits 520 Einsendungen mit 3000 Arbeiten waren. Um den Aenne-Biermann-Preis können sich alle Amateur- und Berufsfotografen, Fotografiker und Fotodesigner Deutschlands bewerben. Es gibt keine thematischen Einschränkungen, doch sollten die zum Wettbewerb eingereichten Bilder den fotografischen Intentionen Aenne Biermanns entsprechen. "Das heißt, eine dem Menschen und dem Gegenstand verpflichtete Darstellungsweise", erläuterte Frank Rüdiger. Es zähle die handwerkliche Meisterschaft, Computermanipulationen seien nicht erwünscht.
Jeder Teilnehmer kann sich mit fünf Arbeiten bewerben, die in den letzten zwei Jahren entstanden sein sollten und bisher auf anderen Wettbewerben noch keinen Preis erhielten. Der Einsendeschluss ist der 30. Juni. Eine Jury, die aus Fotografen, Fototheoretikern und Kunstwissenschaftlern besteht, nimmt die Preisvergabe vor. Außerdem werden die Fotografien für die Ausstellung, die vom 7. September bis 24. Oktober, im Museum für Kunsthandwerk zu sehen ist, ausgewählt. Als Preise stehen 4000 Mark für den ersten, 3000 Mark für den zweiten und 2000 Mark für den dritten sowie Anerkennungspreise zur Verfügung.

( 31.01.1999 )

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