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Erneut ein guter Jahrgang bei der Berufsakademie

Beim edlen Wein spricht man von einem guten oder von einem weniger guten Jahrgang. Der jetzt in die Praxis entlassene Jahrgang der Berufsakademie Gera hat das Prädikat "gut" mehr als verdient. Im Kultur- und Kongreßzentrum erfolgte die feierliche Exmatrikulation der Matrikel 2003. 133 Absolventen erwarben die Qualifikation als Diplom-Betriebswirt, als Diplom-Ingenieur, als Diplom-Wirtschaftsinformatiker oder als Diplom-Sozialpädagoge.
Zur Feierstunde begrüßte der neue Direktor der Staatlichen Studienakademie Thüringen Prof. Dr. Burkhard Utecht seinen Vorgänger und jetzigen Landrat des Ilmkreises Prof. Dr. Benno Kaufhold, der sich große Verdienste um die Akademie erwarb, die IHK-Geschäftsführerin Ingrid Weidhaas, Geras Baudezernenten Ramon Miller, und weitere Gäste sowie Freunde des rührigen Fördervereins der Studieneinrichtung.
Geras seit 1998 nach dem dualen Bildungssystem etablierte höchste Bildungseinrichtung, die bundesweit eine gewisse Rarität darstellt, zeichnet sich durch eine wissenschaftlich-theoretische und betont praxisorientierte Ausbildung auf Fachhochschulniveau aus. Wer das Wagnis des dreijährigen Studiums eingeht, braucht zuvor ein delegierendes Unternehmen oder eine delegierende Einrichtung. Dieser Praxispartner muss bereit und in der Lage sein, den Studenten in den Praxisphasen des Studiums auszubilden und hierfür zudem eine Ausbildungsvergütung zu zahlen.
Derzeit haben die beiden Standorte Gera und Eisenach der Studienakademie jeweils etwa 800 Firmen, Einrichtungen und Institutionen als Partner, oftmals über Kooperationsverträge. In Gera gehören dazu die IHK, die Handwerkskammer, die Stadtverwaltung, die Sparkasse, die Wohnungsgesellschaften, das Waldklinikum und andere. Sie alle wissen: Die Ausbildung der Studenten in den drei Hauptstudiengängen Wirtschaft, Technik und Soziales ist mit hohen Qualitätsansprüchen verbunden. Anton Haunsberger, Geschäftsführer der Rudolstädter Firma adKOMM IT-Lösungen bestätigt: Die Absolventen stehen in der Praxis hervorragend ihren Mann (und ihre Frau, versteht sich).
Die Erfahrungen besagen: Die Vermittlungsquote innerhalb des ersten Jahres nach dem Studium liegt bei etwa 90 Prozent. Weitere sieben Prozent steuern ein Aufbaustudium an. Die meisten der Absolventen bleiben in "ihrem" Unternehmen. Solche Quoten finden sich innerhalb der deutschen Bildungslandschaft bei keinem anderen Hochschulzweig. Viele Absolventen finden sich alsbald in Positionen des mittleren Managements als Experten, Gruppen-, Projekt- und Abteilungsleiter und sogar in Stabsfunktionen oder im Top-Management wieder.
Nicht alle Kommilitonen erreichen die Studienziele. Ein Fünftel des Jahrganges hat es diesmal nicht geschafft. Das ist nicht zuletzt Ausdruck der hohen Anforderungen. Dennoch ist die Quote der Abbrecher niedriger als in anderen Hochschulzweigen. Das wiederum ist Beweis für die hohe Motivation der Studierenden.
Die zehn besten Absolventen konnten den Förderpreis des Fördervereins aus den Händen von Ingrid Weidhaas entgegennehmen. Sie und der Vereinsvorsitzende Ralf Rauch haben sich mit dem etwa 25 Persönlichkeiten umfassenden Förderverein große Verdienste um die Entwicklung der Berufsakademie erworben.
Von der Anziehungskraft des Erfolgsmodells "Berufsakademie" zeugt die Tatsache, dass vor wenigen Tagen als achter Jahrgang 225 Studienanfänger immatrikuliert wurden. Erstmals wird es den Studiengang "Bachelor" geben. Die Akademie hat zur Zeit 650 Studenten, ist aber auf eine Kapazität von maximal 750 ausgerichtet. Die Zahl der delegierenden Betriebe und Einrichtungen hält sich noch in Grenzen.

( 20.10.2006 )

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