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Berufsschule wichtiger Partner der Unternehmen

Für 1450 Schülerinnen und Schüler der Staatlichen Berufsbildenden Schule Wirtschaft/Verwaltung Gera hat die Lehrzeit und damit auch das Schuljahr bereits vor fünf Wochen begonnen. Sie konnten pünktlich zum Schulstart das für sie neue Schulgebäude übernehmen. Die offizielle Einweihung fand vor wenigen Tagen statt, wobei ihn Sozialdezernentin Christiane Neudert als einen besonderen Tag für das Geraer Bildungswesen würdigte. Der gesicherte Schulstandort sei ein wichtiges Bindeglied zwischen Bildung und Wirtschaft.
Oberbürgermeister Dr. Norbert Vornehm zählte die Vorzüge des sanierten denkmalgeschützten Hauses vor. Als Enzianschule und später Lichtenberggymnasium habe es Kinder und Jugendliche geprägt, die nun allerdings ihre Schule nicht wiedererkennen würden. Aus der früheren Sporthalle wurde eine helle Aula. In 28 Unterrichtsräumen, wovon drei eine Spezialfunktion haben, wird ein moderner die Praxis untermauernder Berufsschulunterricht gewährt. Die Berufsschüler kommen aus der gesamten Region, damit werde die Stadt Gera auch ihrer Funktion als Oberzentrum gerecht, unterstrich der Oberbürgermeister. Schon jetzt reiche der Platz nicht aus, deswegen gibt es eine Kooperation mit der benachbarten Volkshochschule. Rund drei Millionen Euro wurden in den Schulumbau investiert, hinzu kommen 135 500 Euro für die Computertechnik aus dem Europäischen Fonds für Regionalentwicklung.
Dr. Bernd Müller vom Thüringer Kultusministerium würdigte die kontinuierliche zielstrebige Entwicklung der Schulnetzkonzeption. Damit werde es Gera auch gelingen, den Stellenwert für die Berufsausbildung auszubauen, lobte er. Gerade der Bereich Wirtschaft und Verwaltung gewinne an Bedeutung. In der Schule sorgen 55 Lehrkräfte für einen lernfeldorientierten Unterricht. Er führte eine Studie des Thüringer Wirtschaftsministeriums an, wonach der Bedarf an Fachkräften im Bereich Handels- und Büroberufe in den Jahren 2007 bis 2013 bei 19.000 bis 20.000 liegen wird. "Deswegen wird die Berufsschule in Gera tragfähig sein", schloss er daraus.
Bildungsinhalte aufstellen, die den heutigen Arbeitswelten entsprechen, forderte IHK-Geschäftsführerin Ingrid Weidhaas. 60 Prozent der Schulabgänger würden den dualen Bildungsweg wählen, meinte sie. Dafür müsse es geeignete Bildungsstätten geben, wofür die Geraer Berufsschule ein gutes Beispiel sei. "650 ausbildende Unternehmer haben in der Schule einen dualen Partner", unterstrich Hans-Günter Hoyer von der Deutschen Telekom. Sein Unternehmen sei eines davon und sehr zufrieden mit der Schule, bestätigte er.
Hauptauftragsnehmer und Finanzierungspartner war die Strabag AG, die mit viel Fingerspitzengefühl das denkmalgeschützte Gebäude saniert hat, wofür sich Gerold Eberwein herzlich bedankte. Er dankte aber nicht nur für die gelungene Außenhaut und die Einrichtung der Innenräume, sondern auch Stadt und Stadtrat, dass sie sich für den Stand).

( NG/sch, 06.10.2006 )

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