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In Gera auch im Herbst kein Verbrennen von Baum- und Strauchschnitt

Bereits im Frühjahr 2006 machte das Tiefbau- und Umweltamt aufmerksam, dass sich die Situation während der letzten Verbrennungszeiträume verschärfte und erhebliche Belästigungen und gesundheitliche Beeinträchtigungen durch starke Rauchentwicklungen auftraten.
Gründe hierfür sind die Geraer Tallage, welche die Belüftungsbedingungen teilweise einschränkt und die, insbesondere in den Frühjahrs- und Herbstmonaten vorherrschenden, Inversionswetterlagen. Bei der Durchführung der Verbrennungen kommt es lokal/regional zu hohen Schadstoffemissionen, die insbesondere an Tagen bzw. zu Zeiten bestehender austauscharmer Wetterlagen zu einer erheblichen Beeinträchtigung der Luftqualität führen.
Hinzu kommt die Problematik der unsachgemäßen Verbrennung und Nutzung der Gartenfeuer zur Abfallentsorgung. Die starke Rauch- und Geruchsentwicklung führte in den letzten Jahren zu massiven Beschwerden der Bevölkerung.
Bei anhaltenden austauscharmen Wetterlagen ist im Gebiet der Stadt Gera eine deutliche Erhöhung der Luftschadstoffe, insbesondere des Feinstaubgehaltes festzustellen.
Die nach geltendem EU-Recht im Jahr erlaubten 35 Überschreitungen des Tagesmittelgrenzwertes für Feinstaub wurden bereits im August in Gera nachgewiesen. Wir sind als Stadt verpflichtet, sofort Maßnahmen zu ergreifen, um die Gefahr weiterer Überschreitungen der Werte zu verringern.
Das Verbrennen von trockenem Baum- und Strauchschnitt entsprechend der Thüringer Pflanzenabfallverordnung in den Herbstwochen ist somit generell für das gesamte Stadtgebiet der kreisfreien Stadt Gera nicht erlaubt.
Der Abfallwirtschaftszweckverband (AWV) bietet den Bürgern im November die kostenlose Abgabe von 1m_ Grünschnitt pro Person durch Selbstanlieferung in den bekannten Recyclinghöfen (Hainstraße 17, Berliner Straße 71, Zwötzener Straße 35, Gewerbepark Keplerstraße und Auenstraße 55) sowie dem Recyclingzentrum auf der Deponie Untitz an.
Zusätzlich ist die Abgabe von Baum- und Strauchschnitt ganzjährig gegen Entgelt möglich.

( 22.09.2006 )

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