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Traditionelles "Wald- und Dahlienfest" in Debschwitz

Prächtig klingen die Vokale in "Dahlia variabilis", der Lobeshymne von Max Deegen auf die Königin der Herbstblumen. Eine reimgefasste kurze Zuchtgeschichte steckt darin. Aber damit ein richtiges Lied daraus wurde, brauchte es nun bis 2006. Der Geraer Musiklehrer Wolfgang Freitag nahm sich der Zeilen an, komponierte und arrangierte einen Titel, der jetzt zum 77. Wald- und Dahlienfest Geras Premiere haben soll - am Sonntagnachmittag mit Sängern und Musikern des gastgebenden Stadtverbandes der Amateurkünstler auf der "Talentbühne" im blühenden Dahliengarten.
Der Song hat dann gleich Chancen Filmmusik zu werden, d.h. in Produktionen über die Kultivierung der Mexiko-stämmigen in Ostthüringer Städten, Firmen und Einrichtungen, die zum BUGA-Begleitprogramm 2007 beitragen. Mehr wird in der bunten Show mit Künstlernachwuchs verraten. Sängerin Christina begrüßt dabei u.a. die 17-jährige Janine Staritz zu ihrer Kautschuk-Darbietung und die Formation Ice-T-Man.
Mit "Schobertos" humoriger Tierrevue schließt sich ein besonders für Kinder gedachtes Programm an. Und dann wäre schon wieder Festfinale: Die Auswertung zur Wahl der schönsten Dahlie ab 15.45 Uhr wird mit Bigband- bzw. Dixie-Klängen untermalt und ist mit der Verlosung vieler Preise verbunden. Die Paten und Hauptsponsoren dieses Traditionsfestes vom Arbeitskreis Gera der Thüringer Wohnungsbaugenossenschaften zeichnen wieder öffentlich die Sieger ihres Balkonschmuck- und Fassaden-Wettbewerbes aus. In diesem Jahr haben sie außerdem für jüngere Besucher einen Mal- und Fotowettbewerb ausgeschrieben. Doch zurück auf Anfang:
Wenn der Stadtverband der Amateurkünstler die Fäden zieht, stehen auch seine Mitglieder neben Stars im Rampenlicht: So gleich zur Eröffnung am Sonnabend. Ab 14.30 Uhr musiziert das Parforcehorncorps "Diana" und singt der Chor des Handwerks Gera; zur Erwärmung vor dem Auftritt von Volksmusikstargast Karin Roth mit Freunden sowie des mit seinen einmaligen Thüringer Porzellan-Instrumenten bekannt gewordenen Panflötenspielers Dimo Dimov. Die jüngste Tanzgruppe des TSV Butterfly und die New Music School Wicher bereichern den Nachmittag vor einer exotischeren Abend-Party.
Eine Premiere hatten sich die Organisatoren gewünscht und waren beim weiteren Überlegen auf die wachsende Szene von Tänzeren gestoßen, die vielerorts nach orientalischen Klängen von Raks Sharki bis Bollywood üben. Mit einem Wettbewerb im herkömmlichen Bauchtanz um die "Geraer Dahlie" bekommt der übliche Oldieabend neue Farben.
Zum Wochenanfang lagen drei Meldungen in der Kategorie Schülerinnen und Hobbytänzerinnen aus Gera selbst vor, die sich um die Schmuckstücke von Goldschmied Peter Ur-ban bewerben. In diese Kunst eingeweiht werden die Zuschauer auch von den für Showrahmen und Jury nominierten Tänzerinnen Madame Dschamila und Soraya Shetana bzw. durch Plauderpartner Wael Gad aus Ägypten. Die Band UNIVERSAL spielt die Runden zum Publikumstanz. Das Fakir-Duo Dambala lässt Staunen wachsen.
Vielleicht hat Petrus angesichts dieser Bemühungen von Organisatoren, Künstlern, Gastronomen, Händlern und Schaustellern weniger zu wettern.

( Thomas Triemner, 01.09.2006 )

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