Partner

gebr_frank.jpg
verlag_dr_frank_gmbh.jpg
onicom.de.jpg
gera.jpg
RPG_Logo_1.jpg


Hinweise

acrobat_reader.jpg

Button_E_paper.png

Schlagzeilen der Woche

zurück

Großes Jubiläum für WBG "Aufbau"

Einen großen Tag beging die Wohnungsbaugenossenschaft "Aufbau" in dieser Woche. Am 29. August 1956 fand im VEB Kompressorenwerk Gera die Gründungsversammlung der "Arbeiterwohnungsbaugenossenschaft Elektrokraftmaschinen" statt. Damit wurde der Grundstein für das 50. Jubiläum der heutigen WBG "Aufbau" gelegt. Gemeinsam mit Familie, Freunden und Bekannten läuteten Vertreter der Genossenschaft das Jubiläum ein.
Seit ihren Anfängen habe sich die Genossenschaft zu einem modernen Wohnungsbauunternehmen entwickelt, betonte Vorstandsmitglied Siegfried Ubrig in seiner Rede. Er erinnerte daran, mit wie viel Einsatz sich die "Mitglieder der ersten Stunde" mit Unterstützung der Trägerbetriebe ihre Wohnungen selbst gebaut hatten. Bis die DDR das Wohnungsbauprogramm auflegte, betrug die Wartezeit auf eine Genossenschaftswohnung bis zu neun Jahre. Bis heute habe sich das Wohnungsbauunternehmen zum "Wohnen für Generationen" entwickelt, so Ubrig. Mit der politischen Wende und der Wiedervereinigung wurde 1991 der erste Vorstand gewählt und die neu ernannte "Aufbau" erhielt ihre Satzung. In den Folgejahren standen Modernisierungsprogramme und Erneuerungsmaßnahmen im Mittelpunkt der Genossenschaft, denn der Wegfall staatlicher Förderung und zunehmendes wirtschaftliches Handeln gingen auch nicht an der Wohnungsbaugenossenschaft vorbei. Zudem, so das Vorstandsmitglied, sei es nur auf diese Weise möglich gewesen, den zunehmenden Wohnanforderungen der Menschen gerecht zu werden.
Aber auch die schwindende Anzahl der Genossenschaftler sei nicht spurlos an dem Unternehmen vorbei gegangen. Um die Zeit des Jahrtausendwechsels stieg der Leerstand auf einen Höchstwert von 667 Wohneinheiten. Dies entsprach rund 16 Prozent des damaligen Bestandes. Der Aufsichtsrat beschloss daraufhin, rund 340 Wohnungen abzureißen oder rückzubauen. Parallel dazu konnten für die Bürger hochwertige Wohnlösungen geschaffen werden.
Seit 1990 habe die "Aufbau" bis zum heutigen Tag mehr als 100 Millionen Euro in die Wohnungsbestände investiert, so Ubrig. Somit konnte auch die rückläufige Mitgliederentwicklung aufgehalten werden. Besser noch: ihre Zahl steige.
Dank erhielt die Wohnungsbaugenossenschaft von Geras Bürgermeister Norbert Hein (CDU). Er würdigte ihre tägliche Arbeit. Damit nehme sie am Stadtumbau teil und sorgt auf diese Weise für eine lebendige Stadt. Allen Bedenken des Stadtumbau "Ost" entgegen versicherte Hein das Fortbestehen des Stadtteil Lusans. Aufsichtsratvorsitzender Helmut Funk würdigte die Genossenschaften als eine Unternehmensform, die heute wie auch in der Vergangenheit eine stabile Form eines Unternehmens bildet. In Zeiten von Abwanderung und Firmensitzverlagerungen würdigte er das Jubiläum in besonderer Hinsicht. Auch für die Zukunft hat sich die "Aufbau" das Ziel gestellt, den stetig wachsenden Anforderungen des Wohnungsmarktes gerecht zu werden. In den 4058 Wohnungen leben rund 6700 Frauen, Männer und Kinder.

( Christina Martens, 01.09.2006 )

zurück