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Moderne Multimedia für "Elstertal"-Mieter

Fernsehen, im Internet surfen und telefonieren - alles aus einer Nutzungsdose - wird ab April des nächsten Jahres bei Mietern der GWB "Elstertal" möglich sein. "Da der Vertrag mit Kabel Deutschland im nächsten Jahr ausläuft, und wir gegenwärtig in einem Großteil der Wohnungsbestände nicht die technischen Voraussetzungen für eine komplette multimediale Versorgung haben, haben wir uns nach einem neuen Anbieter umgesehen", erläuterte GWB-Geschäftsführer Ralf Schekira.
Den Zuschlag der Ausschreibung, bei der acht Angebote eingegangen waren, erhielt die AKF-Telekabel TV und Datennetze GmbH aus Frankfurt a. M., mit der die GWB einen Kooperationsvertrag abgeschlossen hat.
Dr. Richard Fischer, Vorstand der Stadtwerke Gera AG, wertete die Zusammenarbeit als Erfolg. Vorhandene Leitungstrassen der Energieversorgung Gera (EGG) könnten für den Datenverkehr genutzt werden. Das erspart aufwändige Tiefbau- und Schachtarbeiten.
Neben dem traditionellen Kabel-anschluss werden zusätzliche digitale TV-Angebote, schnelle Internetzugänge und günstiges Telefonieren angeboten, versprach Ralf Schekira. Damit ist auch die perspektivische Versorgung langfristig gesichert. Trotzdem sollen die Mieter von den Arbeiten in den rund 9000 Wohnungen so wenig wie möglich spüren. Die Arbeiten beschränken sich überwiegend auf den Wechsel der Anschlussdose und nach Erfordernis auf vereinzelte Installationsarbeiten. Der GWB-Chef wies darauf hin, dass bis April bestehende Vertragsabschlüsse gültig bleiben.
Für die AFK-Telekabel ist der Aufbau der Telekommunikationslösung in Gera ein großes und wichtiges Projekt. Das Unternehmen hat sich aus einem kleinen Handwerksbetrieb zu einem bundesweiten Dienstleister entwickelt.
Um auch vor Ort für alle Kunden ansprechbar zu sein, wird ein Büro in der Heinrichstraße mit Sprechzeiten und einer Hotline für Störfälle rund um die Uhr errichtet.
Die Möglichkeiten des Empfanges von TV- und Rundfunkprogrammen werden erheblich erweitert. "Nach Umstellung auf das AKF-Telekabel-Netz stehen den Mietern der GWB 45 analoge TV-Programme, 185 digitale TV-Programme, 70 digitale und 32 analoge Radiosender zur Verfügung", zählte Geschäftsführer Markus Stoll auf. Außerdem könnten die Mieter weitere zusätzliche TV-Produkte, Internet- und Telefontarife je nach Nutzungsverhalten frei wählen. Das bezieht sich auch auf den Empfang der digitalen Spartenprogramme des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Markus Stoll versprach auf jeden Fall günstige Tarife und verwies darauf, dass das Telefonieren der AKF-Phone-Kunden untereinander sogar kostenfrei sei.

( NG/sch, 25.08.2006 )

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