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Chancen für Otto-Dix-Stadt Gera

Eine thüringenweite Befragung der aproxima Agentur für Markt- und Sozialforschung Weimar hat bestätigt, dass Gera mit dem Ziel, sich künftig stärker als "Otto-Dix-Stadt" zu profilieren, auf dem richtigen Weg ist. "Obwohl ich daran nie gezweifelt habe, freue ich mich über das klare Ergebnis", sagte Oberbürgermeister Dr. Norbert Vornehm. So sei Otto Dix bei zwei Dritteln der Thüringer als Künstler bekannt.
Gegenwartskünstler wie Werner Tübke kennen 36 Prozent, Bernhard Heisig 22 Prozent der Befragten. Auch Lyonel Feininger, der in Weimar und Umgebung gewirkt und künstlerische Spuren hinterlassen hat, werde nur von 26 Prozent der Thüringer als deutscher Künstler wahrgenommen.
Mit der Größe der Herkunftsorte der Befragten nehme die Bekanntheit von Otto Dix zu, so der Oberbürgermeister. Während ihn in Orten bis 30.000 Einwohner nur knapp 60 Prozent als Künstler kennen, steige die Kenntnis bei Städten bis 100.000 Einwohner auf über 63 und bei Städten über 100.000 Einwohner auf mehr als 75 Prozent. Letzteres sei auf den hohen Urbanisierungsgrad Höhergebildeter und Besserverdienender zurückzuführen, weiß Dr. Vornehm.
Auch die Kenntnisse über Otto Dix sind laut der Studie in Thüringen ausgeprägt: So werde der gebürtige Geraer von über 44 Prozent der Befragten und 69 Prozent derjenigen, die ihn den Künstlern zuordnen, als Maler identifiziert. Diese Kenntnis stehe in direktem Zusammenhang mit dem Bildungsniveau und liege bei den Befragten mit Fachhochschulreife oder Abitur über 80 Prozent.
Insgesamt zeige die Befragung von über 1000 Thüringern, dass die geplante Vermarktung Geras als Geburtsstadt des Malers Otto Dix sehr aussichtsreich ist. "In dem derzeit entstehenden Kulturmarketingkonzept wird Otto Dix im Mittelpunkt stehen", verriet der OB. Gera müsse die überregionale Ausstrahlung durch die Bundesgartenschau im kommenden Jahr dazu nutzen, bundesweit bekannter zu werden. Zur Profilierung der Stadt biete Otto Dix hervorragende Chancen.

( 18.08.2006 )

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