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SRH will Versprechen halten

Zwei Versprechen, die im Kaufvertrag fest verankert waren, löst der Heidelberger Bildungs- und Gesundheitskonzern SRH ein. "Wir bauen das Wald-Klinikum, und wir errichten die Fachhochschule für Gesundheitsberufe", kündigte SRH-Vorstandsvorsitzender Prof. Klaus Hekking an. Das Gesamtinvestitionsvolumen wird bei rund 150 Millionen liegen. Damit will der SRH-Konzern den Standort Gera in den nächsten fünf Jahren erheblich ausbauen.
Bereits am 15. September ist der erste Spatenstich für den Neubau des Klinikums vorgesehen. Nach eingehender Prüfung habe sich das Gremium entschlossen, den Komplex nicht nur zu sanieren, sondern bis 2012 eine komplett neue Klinik zu errichten, teilte Prof. Hekking mit. Die Finanzierung sei gesichert, denn von den 150 Millionen Euro würden 100 Millionen Euro als Fördermittel vom Land fließen. 50 Millionen Euro seien eigene Mittel. "Gera wird dann ein modernes Klinikum haben", verweist Prof. Hekking auf die bereits erfolgten Veränderungen und Erweiterungen des medizinischen Angebots. Er zeigte sich mit der Entwicklung der Klinik in den letzten zwei Jahren unter Führung der SRH sehr zufrieden. Das Wald-Klinikum habe medizinisch und wirtschaftlich einen beachtlichen Sprung nach vorn gemacht und zählte die Einführung der Neurotraumatologie mit Wirbelsäulenchirurgie, orthopädischer Chirurgie und plastischer Chirurgie sowie die Eröffnung einer Palliativstation und die Einrichtung einer Brustzentrums auf. Am Standort des ehemaligen Bergarbeiter-Krankenhauses bleibt nur das neu errichtete Strahlenzentrum in Funktion.
Für die künftige Fachhochschule wurde als Standort das bereits für die Berufsakademie ins Gespräch gebrachte Gebäude der ehemalige SED-Bezirksleitung in der Am-thorstraße gewählt. Ab Sommersemester 2007 wird die Bildungseinrichtung mit voraussichtlich 85 Studenten ihren Studienbetrieb aufnehmen. Im Jahr 2011 soll mit 300 Studierenden die maximale Auslastung erreicht sein. Die Hochschule wird mit drei Bachelorstudiengängen für Ergo-/Physiotherapie, Medizinpädagogik und interdisziplinäre Frühförderung starten, war von Prof. Hekking zu erfahren. Die Studiengänge seien so angelegt, dass sie auch berufsbegleitend absolviert werden können.
Als Startkapital stellt die SRH 1,5 Millionen Euro zur Verfügung. Dabei seien für die ersten drei Jahre rote Zahlen eingerechnet, bekannte er, doch ab 2011 müsse sich die Fachhochschule rechnen, wobei er vertretbare Studiengebühren ankündigte. Zielgruppen sind Abiturienten, Absolventen von Gesundheitsfachschulen und Berufstätige. Der Antrag auf staatliche Anerkennung als Fachhochschule wurde gestellt, Zurzeit laufen das Berufungsverfahren für den Rektor und weitere Professoren. Geschäftsführerin der Träger-GmbH wird Ilona Renken-Olthoff, die im SRH-Konzern bereits das Institut für Gesundheitsberufe Suhl GmbH leitet.

( NG/sch, 28.07.2006 )

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