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Jugendstraßenbahn heißt "Jutta"

Gera hat eine Spatzenbahn und seit neuestem auch eine Jugendbahn. Sie heißt "Jutta" und wurde von Schülerinnen und Schülern der Integrierten Gesamtschule Gera-Lusan gestaltet. Bei der Übergabe erinnerte Oberbürgermeister Dr. Norbert Vornehm, dass er eigentlich nur ein Versprechen einlöse. Zur Einführung des Schülertickets im Frühjahr - damals war er noch Geschäftsführer des Geraer Verkehrsbetriebes - sollte die Schule, die die höchste Teilnehmerquote aufweist, die Möglichkeit erhalten, eine Jugendstraßenbahn zu gestalten. Der Gewinner war die Integrierte Gesamtschule.
Mit viel Fleiß und Eifer machten sich acht Schülerinnen und Schüler der achten und neunten Klasse an die Arbeit. Unterstützung erhielten sie von der Mediawerkstatt Digicamp der Theaterfabrik. Dabei entwickelten sie das grafische Konzept für die Außengestaltung selbst und setzten es auch selbst um von der ersten Skizze über die Verteidigung des Konzepts, die Feinarbeit am Computer bis hin zum Anbringen der Folien auf die Bahn, berichtete Sinje Hohmann, Leiterin der Theaterfabrik des Theaters Altenburg Gera. Hilfreich seien dabei der Workshop bei Digicamp-Mitarbeiter Ralf Appenfeller und der Grafiker Sven Kornmann von der Full Service Marketing Agentur "Die Löwen" gewesen, erzählt sie.
60 Stunden Arbeiten steckte jeder der jugendlichen Gestalter seit Anfang Mai neben der Schule in das Projekt. Die Außenfläche ihrer "Jutta" ziert nun eine Fülle bunter Bilder. Verewigt haben sie die Geraer Schornsteine, den Rathausturm, das Museum, ihre Schule, Parks als Hinweise auf die Buga, aber auch bekannte Musiker und Show-Größen. Wie auf einer Filmrolle ziehen die bunten Bilder vorbei. Als Hauptthema wählten die Schülerinnen und Schüler "Antrieb" und was sie darunter verstehen: Technik, Risiko, Hobby, Gefühle, Mensch, Musik und Schule. Für die Teilnahme an dem Workshop und die erlernten Techniken bekommen die Jugendlichen ein Zertifikat.
Für die Schüler sei die Gestaltung der Jugendstraßenbahn eine gute Sache gewesen, sich auszuprobieren, lobte Schuldirektor Michael Meier. Er sprach sich dafür aus, das Schülerticket wieder aufleben zu lassen und hoffe, dass sich dann mehr dafür interessieren.


( NG/sch, 21.07.2006 )

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