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Planungen bei der BUGA weiterhin im Lot

Mehr als eine Schrecksekunde lang schienen die Arbeiten an dem größten touristischen Ereignis, zu dem Thüringen 2007 deutschlandweit Besucher einlädt, ins Stocken zu geraten. Der Aufschrei: Knoll Ökoplan musste Insolvenz anmelden! Damit schienen die Planungen der BUGA GmbH Gera und Ronneburg in Gefahr.
Nicht unerheblich zu Irritationen hatte eine Presseveröffentlichung beigetragen, der durchaus das Etikett "Schwarzmalerei" angeheftet werden kann. Da wurde versucht, der BUGA Geschäftsleitung die Schuld für die Insolvenz des Planungsunternehmens Knoll in die Schuhe zu schieben, dabei auch der frühere Geschäftsführer Dr. Günther Linsel zum Sündenbock gemacht und die problemlose Weiterführung der Gartenschau-Planungen de facto angezweifelt.
Zumindest sieht das Geschäftsführer Dr. Ernst-Hermann Kubitz so. Auf einer eilends einberufenen Pressekonferenz versuchte er, das in der Öffentlichkeit entstandene Schiefbild geradezurücken. Derartige Veröffentlichungen seien für das Vorankommen der BUGA-Vorbereitungen nicht hilfreich. Mit aller Entschiedenheit möchte er klarstellen: Die Insolvenz von Knoll Ökoplan, für die die BUGA GmbH nichts kann, gefährdet die Bundesgartenschau nicht. Die Arbeiten gehen termingerecht und ohne zusätzliche Kosten weiter.
Als Garanten sieht Kubitz die drei in der ARGE vereinten erfahrenen Projektanten, deren Vertreter er gleich mit in die Pressekonferenz gebracht hatte. Das Trio werde den noch offenen geringen Planungsanteil von Knoll Ökoplan schultern. Das sei insofern keine besondere Belastung, da das Gros der Entwurfsplanungen stehe. Auf nochmalige Nachfrage von Neues Gera versicherte Kubitz ausdrücklich: Alle geplanten Leistungen werden wie vorgesehen kommen.
Damit das geschehen kann, wollen die drei gleichberechtigten ARGE-Mitglieder, die der BUGA-Leitung ein gutes Vertrauensverhältnis bescheinigen, sehr wahrscheinlich sogar personell aufstocken. Für Garten- und Landschaftsarchitektur Pelz (Biedernitz), Landschaftsarchitekten Will-necker & Siegmann (Berlin) und Büro für Städtebau- und Freiraumplanung Wiedemann (Mühlsdorf/Kraftsdorf) gelte es nun gemeinsam, verbliebene Ausführungsplanungen zu meistern.
Zu den (meist nur noch teilweise) offenen Leistungen gehört beispielsweise das Gelände der Gartenvilla Jahr mit vorgesehener Denkmal- und Grabgestaltung und die in Kooperation mit der Deutschen BUGA-Gesellschaft geplante Rhododendron-Ausstellung. Hier ist das Büro Pelz tätig. Weitgehend klar scheint die Präsentation der Gärten des Kleingartenverbandes.
Was die Ausstellungen anbelangt, ist schon einiges in der Erde. Im Herbst geht es dann darum, zügig einige Hunderttausende Blumenzwiebeln zu stecken, damit ab kommendem Frühjahr ein reizvoller Blütenteppich die Besucher empfangen kann. Noch nicht ausgereift scheinen die Planungen im und rund ums Herrenhaus des Rittergutes Ronneburg.

( Harald Baumann, 30.06.2006 )

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