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Geras Höhlersystem ist immer für eine Neuentdeckung gut

Geras einzigartiges Höhlersystem ist immer noch für eine Überraschung gut. So waren bei Sanierungsarbeiten am Gehweg im Bereich von Greizer Straße und Böttchergasse im vergangenem Herbst durch das Tiefbau- und Umweltamt unserer Stadt bisher unbekannte Zugänge zum Höhler 41 wiederentdeckt werden. "Nach einer Befahrung des Höhlersystems im Bereich der Böttchergasse mit einer Gesamtlänge von etwa 200 Metern", so der stellvertretende Vorsitzende des Höhlervereins, Dr.-Ing. habil Kögel, "konnten keine akuten Gefährdungen des Höhlersystems festgestellt werden."
Gemeinsam wurde festgelegt, dass eine Befahrbarkeit zu Kontrollzwecken geschaffen werden sollte. Aus diesem Grund hatte sich der Höhlerverein entschlossen, die Errichtung eines Zugangsschachtes von Fußweg Böttchergasse aus bis zum Höhler 41 aus den Überschüssen der Höhlerfesttombola 2005 zu finanzieren. Die planerischen Vorbereitungen und die Abstimmungen mit dem Landesbergamt sowie der Stadt Gera wurden durch die Firma BIT Tiefbauplanung gesponsert. Ein speziell ausgerüstetes Bauunternehmen führte den Auftrag innerhalb von wenigen Tagen aus. Die Geraer Stadtwirtschaft - ebenfalls ein Sponsor - entsorgte die Bau-Restmassen aus den in den 70-er Jahren verfüllten Kellerräume.
Der nunmehr vorhandene Schacht hat einen Durchmesser von1,5 Metern. Damit sind die perspektivischen Voraussetzungen geschaffen, dass eine Wendeltreppe zur Begehung eingebaut werden kann. Die dafür notwendigen weiteren Beräumungsarbeiten sollen noch in diesem Jahr im Rahmen eines Arbeitseinsatzes des Höhlervereins durchgeführt werden.



( NG/ert, 02.06.2006 )

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