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Hans-Peter Jakobson:

Gera hat mit dem Stadtmuseum, der Kunstsammlung mit dem Otto-Dix-Haus, dem Museum für Naturkunde mit dem dazu gehörigen Höhlermuseum und dem Botanischen Garten und dem Museum für Angewandte Kunst eine reiche Museumslandschaft. Herr aller Museen ist seit Mitte Mai Hans-Peter Jakobson. Nicht nur die knappen Kassen zwängen die Stadt zu solchen Maßnahmen, gab der amtierende Kulturdirektor Dr. Frank Rühling zu, sondern es sei auch an der Zeit, Strukturveränderungen herbeizuführen. Das Profil der einzelnen Häuser und die Eigenverantwortung der jeweiligen Leiter bleiben aber erhalten.
Strukturveränderungen heißt in dem Fall Komprimierung der Arbeit und die Reduzierung von derzeit 33 Stellen auf 20. "Das wird jedoch schrittweise geschehen, und keiner wird entlassen", versprach Dr. Rühling. Stellen, die durch Altersstruktur und andere Veränderungen frei geworden sind, werden nicht wieder besetzt. Durch die engere Verzahnung könnten Verwaltung, Technik, Öffentlichkeitsarbeit und Museumspädagogik gemeinsam betrieben werden.
"An der wissenschaftlichen Arbeit gibt es jedoch keine Abstriche", machte Hans-Peter Jakobson deutlich. Im Gegenteil: Sie könnte durch freiwerdende Aufgaben noch besser durchgeführt werden. Gelder, die in Personalkosten flossen, könnten in Sachkosten umgewandelt werden, stellte der amtierende Kulturdirektor in Aussicht. Er schätzt den neuen General-Museumsdirektor als einen kreativen und konstruktiven Partner, der sich weit über Geraer hinaus einen Namen gemacht hat.
Hans-Peter Jakobson, der bisher das Museum für Angewandte Kunst geleitet hat, betrachtet die neue Aufgabe als eine große Herausforderung. Er sei sich der Verantwortung bewusst. Doch seit jeher habe es mit den Leitungen der anderen Häuser eine enge Zusammenarbeit, die aus Loyalität und Kollegíalität bestand, gegeben.
Sie sei jetzt Grundlage und eine gute Basis für die Arbeit. Der erfahrene Museologe und Kulturwissenschaftler hofft, durch den Schritt nicht nur die Museumslandschaft in Gera zu erhalten, sondern auch diese für die Thüringer Kulturlandschaft bewusster zu machen.

( 19.05.2006 )

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