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Olaf Ludwig zum Anfassen

"Ich habe den T-Mobile-Chef die Hand gegeben" und dabei glänzten die Augen eines Fünfklässlers, der aus Anlass des Geraer Tag des Radsports zur Radrennbahn gekommen war, um mit dem Olympiasieger von 1988 und Ehrenbürger der Stadt Gera ins Gespräch zu kommen. Und so ist es fast allern Teilnehmern gegangen, die mit einer wahren Begeisterung beim 500-m-Zeitfahren in die Pedalen getreten haben und geduldig warteten für ein Autogramm vom Geraer Radidol, der es mit Gelassenheit und Ruhe über sich ergehen ließ und auch selbst das Gespräch mit den Schülern suchte.
"Wir wollen die Geraer Schüler für den Radsport begeistern, das Geraer Zementoval mehr in den Blickpunkt rücken und mit Olaf Ludwig einen herausragenden Geraer Radsportler auch in das Gedächtnis derer bringen, die nach der aktiven Radsportzeit von Olaf Ludwig das Licht der Welt erblickt haben", brachte Gerald Mortag das vom SSV Gera 1990 in Zusammenarbeit mit dem Schulamt Gera initiierte Radsporthighlight auf den Punkt. Und so bot sich für alle Teilnehmer bei hochsommerlichen Temperaturen ein Erlebnis, was sicherlich noch lange bei ihnen im Gedächtnis bleiben wird. Was anfänglich für so manchen mehr eine Flucht aus dem Schulalltag werden sollte, gestaltete sich angesichts des gebotenen und selbst gelebten Flays zu einer Erfahrung der besonderen Art. Vielleicht schon mal etwas vom Geraer Radsport und der Radrennbahn gehört, aber auf ihr zu fahren, wo Weltklassefahrer wie Olaf Ludwig, Lutz Haueisen, Gerald Mortag, Thomas Barth oder jüngst Marcel Barth, Sascha Damrow, Michael Seidenbecher, Robert Förstemann oder René Enders das Radsport-ABC erlernt und sich für Weltmeisterschaften und für Olympia fit gemacht haben, dass war für fast alle Neuland, was sie aber mit ihren Rädern voll auskosteten. Und auch wer am Ende nicht ganz vorn war, freute sich darüber einfach dabei gewesen zu sein.
Doch ganz ohne Selbstzweck gingen die Teilnehmer beim Zeitfahren nicht an den Start. Für die Grundschule 2 in Gera Untermhaus und die Hans-Christian-Andersen-Schule in Debschwitz gab es eine Siegprämie von je 50 Euro. Nach der Platzierung hatte die Grundschule 2 allerdings knapp die Nase vor und durfte so den Olaf-Ludwig-Pokal mit nach Hause nehmen.
Gewinner bei den Fünf- und Sechsklässlern war die Integrierte Gesamtschule Lusan, die allein schon von ihrer Teilnehmerzahl her dominierte. Ihr Engagement lohnte sich. In beiden Klassenstufen die Nase klar vor, konnten sie die Ehrenpokale hoch halten und ihre Kasse mit 200 Euro auffüllen.
Viel umringt auch die aufgestellten Ergometer und auch das Interesse an der Teilnahme am Quiz war groß und so mancher konnte sogar die zehn Fragen alle richtig beantworten. Für die Quizgewinner jeder Klassenstufe gab es dann ein von Olaf Ludwig signiertes Buch über den sportlichen Wertegang des Olympiasiegers und Ehrenbürgers.

( Reinhard Schulze, 19.05.2006 )

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